Akquise

Blindakquise, Kaltakquise, ...

 

Meist ein Schnellschuss, aus der Not geboren. Start-ups wollen erste Aufträge generieren, drohende Pleiten sollen in letzter Minute abgewendet werden. Oft wird die Akquise in Form eines Akquiseanschreibens oder einer E-Mail realisiert und Ruckzuck mit großen Hoffnungen versendet. Ohne entsprechend große Chancen, leider.

 

Dabei wissen Sie es garantiert früh genug, wenn sich ein Auftragstief abzeichnet.

 

Wo in der Welt sind schlecht durchdachte Aktionen von Erfolg gekrönt? Gehen Sie mit klaren Gedanken an die Planung:

 

Kaltakquise für eine Sprachschule

  • Was können Sie zum Aufhänger Ihrer Akquise machen?
  • Welchen Bedarf Ihrer künftigen Kunden können Sie besonders gut abdecken?
  • Haben Sie ein besonderes Angebot (saisonal, serviceorientiert, produktbezogen)?
  • Überlegen Sie, was der Kunde tun soll, nachdem er Ihr Anschreiben gelesen hat: Ihre Website besuchen? Sie anrufen? Rufen Sie ihn an?
  • Wenn Sie mit Ihrem Internetauftritt unzufrieden sind: Je weniger Ihre aktuelle Website dazu dient, Ihre Zielgruppe von Ihren Kompetenzen zu überzeugen, je mehr muss das Ihr Anschreiben leisten: Lieber ein zweiseitiges Anschreiben als eines mit kurzem Text und der Bitte, eine uralte, womöglich unprofessionelle Website zu besuchen!
  • Recherchieren Sie die Interessen Ihrer potenziellen Kunden. Je glaubwürdiger Sie das Gefühl vermitteln, speziell DIESES Unternehmen/DIESEN Ansprechpartner gewinnen zu wollen, desto erfolgreicher wird Ihre Akquise-Aktion sein
  • Anschreiben Blindakquise: Höflich und schnell.Akquirieren Sie nicht nach dem Gießkannenprinzip: Einfach nur 1.000 Adressen pauschal anzuschreiben, lässt sich wie am Fließband realisieren. Aber mit einer Gliederung in ABC-Kunden (A=Die «Umsatzbringer», B=Nice to have, C=Die Unspezifischen) und abgestuftem Aufwand bei individueller Ansprache pro Gruppe steigern Sie Ihre Akquise-Chancen
  • Von der Briefmarke bis zum Text: Achten Sie auf jedes Detail. Ihr Akquiseanschreiben ist wie Ihr Auftritt bei einem Vorstellungsgespräch
  • Achten Sie auf ein gutes Timing bei der Versendung
  • Planen Sie frühzeitig und geben Sie den Menschen, die Ihnen helfen sollen (z. B. Texter oder Gestalter) Zeit, um für Sie ein gutes Anschreiben auszuarbeiten

 

 


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Kommentar von Call Center am 2017-10-25 10:19:41 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Ihren kleinen dennoch hilfreichen Artikel. Da für mich das Thema gerade sehr aktuell ist, kommt Ihr Beitrag mir ganz Recht. Sie haben wichtige Punkte angesprochen für die Planung. Die Vorbereitung ist das Wichtigste. Die Blindakquise finde ich nicht so vorteilhaft für die Kundengewinnung. Man hat ja keinen persönlich Kontakt mit dem Kunden. Bei einem Telefonat hat man den großen Vorteil, dass man den Kunden direkt ansprechen und ihn gegebenfalls umstimmen kann. Wenn man gute geschulte Telefonisten hat, sind die Chancen sehr gut, neue Kunden zu gewinnen.

Viele Grüße
S.O.

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