Wortgewalten
Textersuche: Der Akquiseüberfall.
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Suchen Sie Texter? Wir auch. Es ist ein bisschen wie Frösche küssen: Man hofft auf einen Prinzen und bekommt Qua(r)k. Gern hätten wir noch ein bis zwei Texter, die gut genug sind, für werbetexterin.de zu schreiben.
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Natürlich weiß ich genau, was ein Texter können muss und woran ich ein gutes Exemplar erkenne — ich bin ja selbst professioneller Texter.
Wie schwierig es wirklich ist, einen guten Texter zu finden, zeigen die besonders schaurigen Gegenbeispiele, zum Beispiel auch hier:
» Neues von der Textersuche: Die schlechtesten Texter-Bewerbungen ...
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Ich suche also ein Talent, keinen fertig ausgebildeten, gestandenen Texter, sondern einen Newcomer wie ich selbst mal einer war.
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Es melden sich immer wieder »Texter« bei mir, die vorgeben, genau so ein Talent zu sein. Meine Begegnung mit einem dieser Frösche schildere ich Ihnen hier:
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[09.08.] Gegen ca. 13:00 Uhr zeichnet mein Anrufbeantworter die Nachricht von T.M. auf, der vermeldet, gern »mal was mit mir machen zu wollen«, textlich. Er werde mir nun eine E-Mail senden und mal ein bisschen was schreiben.
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Anstelle meines Thunderbird (E-Mail-Programm) vermeldet Skype bei meiner Rückkehr an den Schreibtisch folgende bis dahin recht einseitige »Unterhaltung«, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
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Akquise per Skype — Protokoll original mit allen Grammatik- und Rechtschreibfehlern.
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[09.08., 13:12:13] T.M.: habe gerade mal bei Ihnen angerufen und auf den AB gesprochen
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[09.08., 13:13:26] T. M.: ich würde gern für Sie arbeiten,.. nicht unbediingt Text verfassen, die sich mit Jeans beschäftigen, aber Texte, die im Internet geraucht werden.
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[09.08., 13:15:09] T. M.: Aufgrund meiner Erfahrungen (und meines Geburtstages: 10.6.65) halte ich mich in der Lage, gute Texte zu verfassen. Je nach Wunsch: entweder mehr fokussiert, auf den Punkt gebracht oder eher persuasive ;o)
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[09.08., 13:15:21] T. M.: Man schreibt, was gefällt.
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[09.08., 13:19:48] T. M.: Gern lass ich Ihnen mein Kurz CV zu kommen, allerdings muß ich noch überlegen, was ich als Arbeitsprobe liefern kann.
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[09.08., 13:24:00] T. M.: Ich habe eine Idee: bitte senden Sie mir 9 Wörter zu drei unterschiedlichen Themen (3 Keywords je Thema) und einer genauen Anzahl von Wörtern. Ich werde Ihnen dann einen entsprechenden Online-Text dazu generieren.
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Mir schwillt der Kamm. Ich kann nicht anders und schreibe zurück:
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[09.08., 15:18:00] Copyhexe: Hallo Herr M., was wollen Sie zum Thema Texten fragen? Ich hab keine Frage lesen können, statt dessen, dass Sie Internettexte schreiben, die »geraucht« werden. Genau SOLCHE brauche ich aber nicht ;) Ich verstehe leider auch »persuasive« gar nicht. Als ich Sie dann anrief, ging keiner ran.
Hm. Wirkt irgendwie nicht so super-überzeugend, Sie verstehen? Nehme ich — was ich tue — Ihren Akquiseüberfall als Beispiel Ihrer Arbeit ernst, wäre es Ihnen gar nicht gelungen, mich zu überzeugen.
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Dann soll ich mir auch noch 3 Themen und je 9 Wörter ausdenken. Was glauben Sie eigentlich, was ich hier im Office so anstelle? Ich suche jemanden, der in der Lage ist, mir Arbeit abzunehmen, nicht, mir welche zu machen. In diesem Sinne: Ich mach dann mal weiter, okay? Zauberhafte Grüße, die Copyhexe.
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Ein echter »Texter« gibt nicht auf.
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Leider klingelt Sekunden später wieder das Telefon: Herr M. beschwert sich. Er findet es nicht relevant, dass mir seine Rechtschreibversionen und unstrukturierten Nachrichten nicht zusagen.
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Nein, lieber möchte er sich seine Freizeit durch eine fruchtlose Diskussion mit mir verkürzen und ist »not amused«, als ich ihn in meiner Verzweiflung — ICH habe ja Arbeit bis über beiden Ohren — schließlich abwürge. Herr M. lässt sich das selbstverständlich nicht bieten und malträtiert mich um 15:31 Uhr erneut per Skype.
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Ich erfahre ungefragt, dass Herr M. auf »5-6 Jahre Erfahrung im Bereich Headhunter« zurückblickt und meint beurteilen zu können, »was Menschen leisten oder auch nicht leisten«. Schließlich empfiehlt er, ich solle mir die »Vorteile einer Supervision angedeihen lassen«.
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Freundlicherweise übt dieser erfahrene Headhunter auch noch konstruktive Kritik, indem er mich darüber informiert: Meine »Web-Seite könnte in dieser Hinsicht klarer aufgestellt sein.« (Anm.: er bezieht sich auf die »Kommunikation« ...)
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Der Akquiseüberfall endet um 15:46:51 Uhr mit dem Schlusswort des Herrn M., das endgültig beweist: In diesem »Ex-Headhunter-ab-morgen-vielleicht-Ihr-Texter« steckt ein faszinierendes Maß an Selbsterkenntnis:
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T.M.: Tut mir leid, ich bin ein strukturierter Mensch und bin für Sponanität nicht wirklich zu haben.
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**** Ende der »Aufzeichnung« in Original-Schreibweise ****
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Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen. Ich kann es mir dennoch nicht verkneifen:
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Viele derer, die sich heute Texter nennen und leider auch nach gusto nennen dürfen, schädigen unseren Berufsstand.
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Bitte bewerben.
Nadine Neß textet inzwischen wunderbar, weiß, wie man Websites suchmaschinenoptimiert und entwickelt tolle Arbeiten für Unternehmen ...
Wenn auch Sie Texten zu Ihrem Business machen wollen und Ihr Talent nachweisen können, freue ich mich auf Ihre Bewerbung an:
gutentag@werbetexterin.de
Wie Sie sich NICHT bewerben sollten, sehen Sie hier: Die schlechtesten Bewerbungen als Texter
Durch bodenlose Ignoranz von Inhalten und dem Wert von Information schlechthin. Durch einen völlig beliebigen und respektlosen Umgang mit Worten, Stil, Etikette, Medien, Menschen. Durch unstrategische, unüberlegte, austauschbare Texte und Umsetzungen. Natürlich auch einfach durch Geldgier oder schiere Verzweiflung.
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Ihre Akquise als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau kann nur erfolgreich sein, WENN die Maßnahme vorab strategisch gut geplant wird und WENN Sie Ihre Zielgruppe wirklich ansprechen — mit relevanten Inhalten, überzeugender Argumentation und aufmerksamkeitsstarker Optik.
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Gute Texter sind in jeder dieser Phasen und in jedem Bereich wertvoll, fragen Sie meine Kunden.
Vor solchen »Textern« wie Herrn M. möge Sie der Himmel beschützen: Sie könnten Ihr Geld auch an Frösche verfüttern. Erkennbar sind diese Schädlinge z.B. meist daran, dass sie sehr wenige oder keine Arbeitsproben besitzen und kaum inhaltliche Fragen zu Ihrem Business stellen.
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Erkennen Sie gute freie Werbetexter ...
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Selbstverständlich gibt es eine große Zahl wirklich erfahrener Kolleginnen und Kollegen, die für Auftraggeber eine Bereicherung sind. Lassen Sie uns weiterhin als Texter gute Arbeit machen, die Wirtschaft braucht uns!
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Herzlichst, Simone Laub
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Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Erlebnis.
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Vielleicht haben Sie auch schon so einen gemeinen Texter-Frosch »geküsst«? Oder Sie sind selbst Texter und möchten Ihre Ansicht zum Thema mitteilen? Oder Sie sind ein Frosch und wollen mitquaken? Bitte sehr, nur zu!
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Kommentar von Simone Laub am 14.10.2006 19:57:56
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Uldo,ja war lustig, langweilig würde ich das nicht nennen.
Ich war eher shocked, WIE grausam schlecht die gesamte Aktion des Herrn ablief. Ich meine, er wollte sich als PROFESSIONELLER TEXTER verkaufen!!! Das hat der ERNST gemeint! Sowas misst sich mit Kollegen wie Herrn Bondzio, Detlef Krause, Fiona Amann - mit mir, die wir alle wirklich texten mit Verantwortungsgefühl und hohem persönlichem Zeiteinsatz (der nie und nimmer in vollem Unfang von den Auftraggebern entlohnt oder auch nur gewürdigt wird).
Nee, dabei langweile ich mich nicht, da könnte ich k...
Okay, o.k., ich tu's ja nicht ;-)
Habs schön, bis bald
Simone
Kommentar von Birute Rosemann am 1.11.2006 10:48:48
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Frau Laub,ich bin ja nur ein kleines Texterlicht, das dem Hobby "Wort" in Form von Gedichten, Kurzgeschichten und Songtexten frönt, aber ein Stückchen Texter bin ich halt.
Ihre Erzählung macht mich um eine Erfahrung reicher, dachte ich doch bislang, dass die "Großen" dieser Branche in etwa so sind wie der von Ihnen beschriebene Frosch.
Dank Ihrer Einstellung und Offenheit, habe ich nun ein anderes, angenehmeres "Texterweltbild".
:)
Danke dafür,
Quak
Die Birute
Kommentar von Simone Laub am 1.11.2006 11:36:50
Kommentar zu Birutes Beitrag bei
Genau das ist es, was so weh tut: Bei Kontakt mit den "Quäkern" unter den Textern glaubt doch jeder, SO seien Texter schlechthin. Schwätzer, Quacksalber, Wortverdreher, Satzspieler -austauschbar in Person und Können. Leute, die Geld für ein paar Sätze nehmen, die irgendwo anfangen und aufhören, ohne auch nur ansatzweise überzeugend zu sein.Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir, die täglich professionell texten, lauter klappern und inhaltlich zeigen müssen, was wirklich in guten Texten steckt bzw. was ein Profitexter tatsächlich können sollte.
In diesem Sinne zauberhafte Grüße,
die Copyhexe.
www.werbetexterin.de
Kommentar von lokalreporter am 14.11.2006 19:16:15
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Liebe Texterhexe, ich hätte eine Frage.BETRIFFT: VW-Touareg Spot
Liebe Wolfsburger, hallo, der Touareg Spot macht was her, ein audio-visueller Bumms, nur mit dem Dialog, da stimmt was nicht.
Was ich nicht verstehe: Testimonial 1 (ER) holt die Kinder, fährt offensichtlich nach Hause. Testimonial 2 (SIE) holt noch Milch, fährt offensichtlich in die Stadt. Soll das bedeuten, dass ER erstmal nach Hause fährt und dann wieder in die Stadt um die Kinder zu holen, weil das Fahren mit dem Touareg einfach Spass macht und der kleine Brummer kaum Sprit verbraucht?
Oder ist die Schule in der Nähe des Hauses, das offensichtlich irgendwo in der Pampa stehen soll und man in dieser Gegend die Schule halt lieber da hin gebaut hat als da, wo Schulen sonst stehen?
Mir ist das beim zweiten Hinschauen (und Nachdenken) aufgefallen, dachte, mmhhhh... sowas aber auch, wer hat den Spot getextet, wer hat ihn gekauft und, warum darf der Twist am Ende nicht nachvollziehbar sein? Please, just tell me!
Ihr >>> adler-g-punkt anreger --
Soweit zu meinem Anschreiben nach Wolfsburg. Was denken Sie, liebe Texterhexe, habe ich den Dialog nicht kapiert?
Kommentar von Simone Laub am 17.11.2006 8:11:10
An Lokalreporter von Copyhexe
Spot bisher nicht gesehen, leider. Die Zeiten sind vorbei, in denen ich Kameraeinstellungen verfolgte und anhand des Spots Mutmaßungen über die ursprüngliche Kommunikationsstrategie anstellte.Nach 10 Jahren in den großen Agenturen konnte ich einfach nicht mehr nachvollziehen, weshalb hochbezahltes Management von Auftraggeber- und Agenturseite Stunden diskutiert, ob der Darsteller im Spot ein graues oder weisses T-Shirt tragen soll. Deshalb arbeite ich heute als "Freie".
Wo gute Ideen tot geredet werden, durch TV-Konzepttests auch die letzte Natürlichkeit aus Dialogen gestrichen wird, da gehöre ich nicht mehr hin. Schätze, der beschriebene Spot lief eigentlich mal ganz anders ab. Nach x Korrekturläufen hat der Texter aufgegeben und den Dingen ihren Lauf gelassen, damit man endlich mal zu Potte kommt. Schade, gell?
Zauberhafte Grüße,
die Copyhexe.
www.werbetexterin.de
Kommentar von Uwe Hiltmann am 4.12.2006 15:06:10
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Copyhexe,als erstes mein Kompliment für die schönen und informativen Seiten. Ich kam per "Zufall" durch eine Referenz des CMS' "Papoo" bei meiner Recherche nach suchmaschinen-optimierten CMS auf Ihre Seite.
Soviel nur zur Vorgeschichte ;-)
Ich habe Ihre Seiten schon vor Äonen von Jahren (sprich: vor ca. drei Monaten ;-) im Zuge einer Marktrecherche nach Textern im Raum Frankfurt gesehen und mich jetzt gleich wieder erinnert.
Ich bin vielleicht selbst so ein "Frosch", wie Sie ihn beschrieben haben, denn auch ich stehe (zumindestens rein werbetextermäßig) am Anfang. Meine Erfahrungen in den vergangenen fünf Jahren lagen im Bereich Suchmaschinen-Optimierung, aber bei einem Fernstudium zum Werbetexter erkannte ich die genialen Parallelen zwischen SEO und guten(!) Werbetexten.
So wünsche ich Ihnen dann weiterhin gute Erlebnisse mit Kollegen (nicht mit solchen Quarktaschen wie Herrn M. ;-) und würde mich freuen, mich bald auch zu Ihren "Kollegen" zählen zu dürfen.
Herzliche Grüße
UHI
Uwe Hiltmann
www.top-10-in-google.de
Kommentar von SabineD am 5.12.2006 8:43:42
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Simone,interessante Anbahnung zwischen Kollegen. Was mag TM wohl rauchen, wenn grade keine Texte da sind? Zahlen vielleicht?
Eigentlich dachte ich, dass das Schlagwort "Buchstabengegrusel" eher zu mir passt, doch das muss ich jetzt offensichtlich überdenken.
Ich bin leider kein Profi der alten Schule und zum Werbetexten gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Es macht Spaß, ist anstrengend und (glücklicherweise) nur ein Teil von dem, was ich tue.
Aber das zaubert einem doch gleich ein Lächeln ins Gesicht. Schlechte Beispiele sind eben doch die besten Lehrer.
Herzliche Grüße, weiterhin viel Erfolg und einen hübschen Weihnachtsmonat
Sabine Dreyer
www.wort-taten.com
Kommentar von Dieter Störing am 17.1.2007 10:31:43
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Copyhexe,leider bin ich weder Auftragstexter, noch Hobbytexter, eigentlich gar kein Texter. Aber ich habe die wunderbare Gabe, gute von schlechten Texten unterscheiden zu können. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.
Freundliche Grüße
Dieter Störing
Kommentar von Thomas Zehender am 22.2.2007 17:59:38
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Copyhexe,es ist wie verhext – von Ihrer Seite konnte ich mich kaum mehr losreißen. Kompliment!
Mein erfolgreiches Rezept für die Akquise: Ich lasse den Kunden reden, höre ihm aufmerksam zu und stelle wenige, aber gezielte Fragen. Deutlich mehr als die Hälfte der Gesprächszeit gehört meinem Gesprächspartner. Immer!
Zuversichtliche Grüße von
Thomas Zehender
www.profitextulm.de
Kommentar von No Name am 6.3.2007 13:03:08
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Halloich bin begeistert, das so eine kleine Unterhaltung doch sehr unterhaltsam sein kann. Ich selbst, auch kein Texter, bin aber begeistert über die Selbsteinschätzung des Herrn M..
Klasse, was man sich so alles selbst zumuten kann und wie man anderen Leuten Arbeit aufhalsen kann. Aber leider findet auch dieser Mensch irgendeinen Arbeitgeber, welcher seine Texte annimmt und dann veröffentlicht.
Sowas gibt es nun leider immer wieder und auch nicht selten.
Von daher: Macht Ihr eure Arbeit fein weiter und lasst solche Quarksalber einfach "labern".
Liebe Grüße
Kommentar von Sally am 13.3.2007 7:10:49
In Israel entdeckt.
Genial! Einfach Genial!Ich sitze hier in Israel vor meinem PC, suche nach "wertvolle Meta Tags" im Google und gelange - wie es der Frosch so will - auf Ihre Site! Das war vor einer Stunde und ich werde jetzt noch weiter auf Ihrer Site stöbern! Ich bin freiberufliche Übersetzerin, eine von der guten Sorte - zumindest denke ich das...oder doch nicht? Auf jeden Fall, bin ich gerade dabei meine eigene Website zu launchen und da ich das so ziemlich in Eigenregie mache, suche ich mir wertvolle Tipps aus dem Web. Meine Site ist in drei Sprachen (hebräisch, English und Deutsch) und wie schon erwähnt, selbstgetextet....www.sallyido.de - meiner Meinung nach - und ich bin so frei und gestehe mir eine Portion Selbstobjektivität zu, könnte meine Site noch mehr hergeben - ich persönlich finde meine Site zwar infomativ aber halt nicht "gepfeffert", da fehlt das gewisse etwas! Ich möchte noch erwähnen, dass ich auch noch nicht alle Seiten bearbeitet habe - ich bin noch dabei......ob sie wohl mal einen Blick darauf werfen könnten.....please, please please...ppppplllleeeeaaasssseee...
Kommentar von Simone Laub am 13.3.2007 14:44:33
Texter an Sally
Hi und Danke für Ihre Begeisterung - schön, dass Authentizität offensichtl. ankommt.Zu Ihrer Site ein paar Bemerkungen auf die Schnelle, denn ich bin im Dauerstress:
Sie schreiben sehr viel "wir" und "unser" - Drehen Sie den Spieß mal um und überlegen Sie genau, in welcher Situation jemand auf Ihrer Site landet. Richtig, er braucht jemanden wie Sie. Holen Sie ihn an dieser Stelle ab: Für was braucht er Sie? Was hat er davon, Sie zu beauftragen und nicht die anderen?
Lange Rede, kurzer Sinn: Machen Sie konsequent den Perspektivenwechsel. Schreiben Sie nutzenorientiert, nicht selbstdarstellungsorientiert.
So vermitteln Sie viel besser das Gefühl, dass man sich bei Ihnen gut aufgehoben fühlen kann.
Und 2.: Gestalten Sie Ihre Überschriften lebendiger. Solche Überschriften gibt es doch zuhauf - fällt Ihnen z.B. mit direkter Anrede nicht Originelleres ein?
Involvement, Originalität, und die eigene Leistung aus Sicht des Kunden betrachten und verkaufen - das wirkt enorm ansprechend.
So, mehr geht nun leider nicht, ich muss weiter ;-)
Good luck bei Ihrer Website, viele Grüße
Simone Laub
Kommentar von Sally am 15.3.2007 8:24:00
Sally lässt nicht locker ...
Herzlichen Dank für die Tipps!Ich hoffe Sie richtig verstanden zu haben und werde versuchen, dies neu einzubringen...aber so schnell lasse ich Sie nicht von der Angel ... Ihr Dauerstress lockert sich ja in zwei Monaten ein bißchen und ich möchte mich hiermit schon in die Warteschlange einreihen! Bis dahin habe ich meine Site gelaunched und würde mich über einen Feinschliff Ihrerseits sehr freuen. Ich möchte Sie nicht drängen, deshalb würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei erster Gelegenheit, in der Sie Zeit erübrigen können, kurz per email kontaktieren.
Viel Erfolg auch weiterhin...
Sally Ido
Kommentar von Zauberwort-Fee am 27.3.2007 1:07:27
Lösung des Frosch-Problems
Sehr geehrte Frau Copyhexe,auf Ihrer Internet-Seite erhielt ich interessante Informationen. Zum Dank dafür möchte ich in Bezug auf die gute alte Märchenzeit, in welcher für eine selbstlose Tat immer auch eine entsprechende Gegenleistung zu erwarten war, versuchen, Ihnen bei der Lösung des Frosch-Problems behilflich zu sein:
Meine Recherchen ergaben, dass das Küssen der Frösche selten zum gewünschten Erfolg führt. Eine bewährte Methode ist, sie an Wände zu klatschen, damit etwas Ordentliches aus ihnen wird.
Viel Erfolg mit Herrn M.! ;-)
Weiterführende Literatur bei Interesse am oben genannten Verfahren: „Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm“, Abschnitt: „Der Froschkönig“
M. f. G. - die Zauberwort-Fee
Kommentar von Buchstabenschubse am 22.8.2007 21:08:55
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo und Gruß von der Textfront in Berlin,lustiger Dialog...zumindest für mich als Unbeteiligten ;-)
Würde ich nicht schon texten, hätte ich mich jetzt auch -per Skype- beworben.
Ohne viel Tamtam und mit (erneuten)
besten Grüßen aus Berlin
der Arie
www.buchstabenschubse.de
PS: So, muss mich kurz halten und die untenstehende Rechenaufgabe lösen...wie hoch war Pi?
Kommentar von Michael Birken am 12.9.2007 11:16:42
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo,falls Sie einen Texter suchen, bin ich der richtige Mann!
Ich rauche und bin auch sonst schwer in Ordnung!
Mal sehen, ob Sie antworten.
Viele Grüße aus Sachsen
Michael Birken
Kommentar von Benni am 2007-11-22 15:28:28
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hallo Simone,ja... manchmal wünscht man sich schon ein "Froschutzmittel":-) hmmm... das geschriebene wort bereitet mir schon länger freude, auch auf eine 5 - jährige erfahrung in der werbebranche kann ich zurückblicken.
Ich hätte eine frage: hat man eine chance als freier texter, ohne voher in einer der einschlägig bekannten agenturen gearbeitet zu haben?
über eine antwort würde ich mich freuen
gruß
Kommentar von Simone Laub am 25.11.2007 0:38:53
Kommentar zu "Chance als freier Texter"
Klar kann man auch ohne Agentur Texter werden. Aber wer setzt Ihnen dann die Flöhe ins Ohr? Wer fordert Höchstleistungen von Ihnen, unter Zeitdruck? Wer beurteilt Ihre Werke nach marketingstrategischen oder auch kreativen Gesichtspunkten? An wem ziehen Sie sich hoch? Wer treibt Ihnen die Kleinschreibung aus?Ich bezweifle, dass der Auftraggeber allein ein guter Maßstab ist. Vielleicht finden Sie, wie meine Juniortexterin, einen ebenfalls freien Texter, der dieser Sparringspartner für Sie ist.
So ganz ohne einen erfahrenen Texter (oder in zweiter Wahl auch einen Kundenberater) können Sie als freier Texter zwar arbeiten, aber ob Sie richtig gut werden können, wage ich zu bezweifeln. Sich dem direkten Wettbewerb (Motto: Das Bessere ist der Feind des Guten) zu stellen, braucht Mut. Haben Sie genug davon? Dann besser ab in die nächste Agentur, insofern es keine Klitsche ist.
Hoffe, das regt an. Viele Grüße,
Simone Laub
Kommentar von Verena Tesch am 2007-12-02 16:45:04
Es ist so weit ...
... ich nehme Kontakt auf.Eigentlich habe ich Ihre Seite besucht, um den Rat einer erfahrenen Texterin einzuholen zum Thema: wann zeige ich einem Kunden Zwischenversionen eines Textes, wann nicht, wenn ja wie und wie kann ich begründen, dass ich einen Zeitungsartikel erst nach Erscheinen dem "Beschriebenen" zur Verfügung stelle. Fragezeichen.
Stattdessen finde ich Ihr überarbeitetes Design, stöbere neugierig herum und stelle fest, dass Sie Texter suchen. Und da konnte ich nicht anders als elektronisch WinkeWinke machen.
Ich wage zum nächsten Jahr den Sprung von der nebenberuflich freiberuflichen Texterin zur hauptberuflich freiberuflichen Texterin, weil es danach schreit und ich dem Ruf schon viel zu lange widerstanden habe.
Ich habe trotz Alleinerziehen, branchenfremdem Studium und Job das Texten NIE aufgegeben, und wenn es abends/nachts stattfand und noch –findet. Umso größer meine Freude, dass ich nächstes Jahr auf eigenen Beinen stehe. Umso häufiger mein Besuch auf Ihren Seiten – vielen Dank und großen Respekt hierfür/vor!
Jobs suche ich leider nicht, obwohl es verlockend klingt. Werde aber sicher weiterhin regelmäßig vorbeischauen.
Kniefall aus Aachen,
Verena Tesch
verena@heroffice.de
Kommentar von Edda am 2008-03-06 19:21:29
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Guten Abend,schön wäre es auch, wenn so tolle Texterinnen, wie es die Simone ja ihrer eigenen Überzeugung nach ist, auch die Rechtschreibung wenigstens in groben Zügen beherrschten. Seit wann schreibt man "garnicht" so?
Selbstüberschätzung ist eine Untugend, die sich sehr viele Werbefuzzis leisten. (Ich darf das sagen, da ich selbst Werbetexterin bin - aber seriös arbeite, und nicht im internet über andere herziehe.
Edda
Kommentar von Simone Laub am 2008-03-06 23:27:02
Zum Kommentar von Edda aus dem Internet
Ein paar Fragen hätte ich an Sie:Kennen wir uns oder weshalb duzen Sie mich?
Ist Ihr Kommentar seriös? Wenn ja, wo ist Ihr Nachname und weshalb fehlt der Hinweis auf Ihre Website? Überschätzen Sie sich vielleicht selbst, wenn Sie glauben, Sie würden seriös arbeiten? Arbeiten Sie überhaupt?
Sind Sie als Werbetexterin nun auch ein Werbefuzzi oder nicht?
Wieviele Fehler haben Sie auf unseren 150 Webseiten gefunden? Weshalb schließen Sie die in Ihrem Kommentar geöffnete Klammer eigentlich nicht wieder, und wieso schreiben Sie internet statt Internet? Wer gibt Ihnen das so sichere Gefühl, unfehlbar zu sein?
Steht auf meiner Website irgendwo, dass ich mich für die Größte halte? Finden Sie die Bewerbung des bedauernswerten Texterfrosches tatsächlich super? Und: Sind Sie nicht gerade übelst über mich hergezogen?
Fragen über Fragen. Die Ihre will ich jedoch gern beantworten: Garnicht schreibe ich sehr gern zusammen, wenn es gar nicht passend klingt, garnicht auseinander zu schreiben.
Einen herzlichen Gruß aus Frankfurt,
Simone Laub
Kommentar von K. Kolberg von www.KK-HausBau.de am 2008-03-20 00:18:20
Lob für "versteckte Werbung"?
Das ist doch eine gute Eigenwerbung - wenn sie erkannt wird.Mein Lob an die Ausdrucksweise und Wortwahl! Vielleicht sollte ich jobbezogen jetzt doch den Kontakt zu Ihnen aufnehmen...
Meine Seite muss "irgendwie und irgendwann" an meine Verkaufsphilosophie ausgerichtet auf LOHAS angepasst werden.
Ökologisch und Preis-WERT! reicht mir nicht mehr aus...
Gruss
K. Kolberg
Kommentar von Susanne Geiser am 2008-03-25 15:22:21
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Ich texte weder beruflich noch privat gern, habe aber DEN entscheidenden "Satz der Woche" für mich hier gelesen. Nämlich: die Website muß nutzerorientiert und nicht selbstdarstellungsorientiert sein.So habe ich das noch nie gesehen, aber es überzeugt.
Danke - Wer Laub findet hat Glück...
Kommentar von www.clearworder.de am 2008-03-25 17:26:36
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Kollegialer Hinweis zu Ihrer darunter zitierten Aussage: Vor der Kreativ-Kür kommt die Rechtschreibe-Pflicht! Weiß (mit "sz") doch jeder, dass das ein guter Texter wissen muss. :-)"Im Unterschied zu Ihnen (Sie verzeihen) weiss ich sehr genau, was ein Texter können muss und woran ich ein gutes Exemplar erkenne — ich bin ja selbst professioneller Texter."
Kommentar von Simone Laub am 2008-03-25 18:06:20
Jessas: ein Rechtschreibfehler!
Stimmt wohl, das habe ich umgehend korrigiert. Es sind ja wahrhaftig nicht viele Rechtschreibfehler, die Sie auf werbetexterin.de finden können. Diese werden eliminiert, wo es nur möglich ist, aber ich bin nunmal kein Korrektor. Es gibt auch Worte, bei denen ich sozusagen gern und bewusst Fehler mache.Da finde ich die üblichen Werbetexte, in denen vor lauter Allgemeinplätzen und Worthülsen kaum Beef zu erkennen ist, weniger verzeihlich.
Ich werde mir jedoch gern auch Ihre Website genauer anschauen, wenn sie 2008 fertig ist ;-) Hoffe, dann sind Bilder nur noch Schmuck anstatt Seiteninhalt.
Kollegiale Grüße auch an Sie,
Simone Laub
Kommentar von clearworder.de am 2008-04-09 13:05:51
Rhectshcirebnug
Hallo Frau Laub,die Technik der bewussten Fehler, die Sie hier andeuten, finde ich fachlich äußerst interessant. Zumal das höchstes handwerkliches Können voraussetzt, wenn es funktionieren soll.
Zu den "Allgemeinplätzen" habe ich eine individuelle Theorie, die auch den "Hülsen" im Text eine kommunikative Bedeutung gibt. Ebenso wie zum so genannten "Kleingedruckten".
Eine weitere meiner Thesen lautet, dass der Text zwischen den Zeilen stattfindet - insofern neige ich fast dazu, meine künftige Website ganz ohne Worte auskommen zu lassen - was mir als Texter im Wettbewerb eine gewisse Einzigartigkeit sichern würde. Und vor Rechtschreibfehlern wäre ich auch geschützt. ;-)
Herzliche Grüße
Thorsten Murr
Kommentar von Thom Fischer am 2008-04-11 19:30:00
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Sehr geehrte Frau Laub,Sie - sind ja jetzt meine Zielgruppe und deshalb stelle ich Sie auch vorne an - schreiben sehr professionell und frau und ich kann daraus sehr viele gute Schlüsse ziehen.
Einen guten Schluss habe ich auch bei meinem Vorredner Herr Murr gelesen: "Der Text findet zwischen den Zeilen statt."
Geht es nicht tatsächlich und schlussendlich - neben aller Grammatik, Werbe- und Verkaufspsychologie mit ihren Studien, die den letzten Stand des Irrtums verbreiten - um mehr als nur "Verkaufe", sofern man diesen Aspekt jemals zweifelsfrei verifiziern kann?
Da auch ich ein immer wieder Textarbeit angehender Freiberufler bin, unterstelle ich meine Selbstdarstellung gerne Ihren und anderen kritischen Augen.
Meine Internet-Seite ist zu wenig nutzerorientiert? Ja, deshalb ist es auch eine Selbstdarstellung, da ich fast ausschließlich persönliche Akquise (meist über eine individuelle und unverbindliche Geschmacksprobe) betreibe und mit der Internet-Präsenz "lediglich" Stellung beziehe und prägnante Informationen über mich geben möchte.
Ach so, einen Schluss habe ich neben meinen freundlichen Grüßen auch noch: Tschüss!
Thom Fischer
www.thomfischer.de
Kommentar von Der ExPo am 18.8.2006 18:33:26
Kommentar zu Textersuche: Der Akquiseüberfall.
Hi Simone,sehr nett, diese Abhandlung. Spaß kommt bei der Arbeit offensichtlich nicht zu kurz, wenn es nicht wie in diesem Fall über Gebühr zeitraubend und damit schon wieder langweilig wäre ...
Gruß von
www.uldoposch.de