Aktuelle Umfrage
Wortgewalten
Der ECHTE Texter-Test:
Wer kann wirklich texten? Wer ist der Beste?
Auch die besten Texter müssen sich immer wieder in Frage stellen lassen. Deshalb: Machen wir einfach den Qualitätsvergleich.
Ein Folder, drei Texter. Jeder behauptet von sich, ein professioneller Vertreter seiner Art zu sein. Gehen wir davon aus, jeder veranschlagt das gleiche Honorar. Vergleichen Sie die Arbeitsergebnisse und stimmen Sie ab:
- Welcher Texter hat die Aufgabe am besten erfüllt?
- Welcher Foldertext überzeugt Sie am meisten?
- Wem von diesen drei Textern würden Sie Ihr nächstes Textprojekt anvertrauen?
- Wer ist der Beste? A, B oder C?
Das Testobjekt.
Ein 6-seitiger Folder im Hochformat DinA 4.
Das "Produkt": Eine herrliche Veranstaltungslocation im Rhein-Main Gebiet. Das Capitol in Offenbach ist bekannt für sein außergewöhnliches Ambiente. Ehemalige Synagoge, heute unter Denkmalschutz. Wirklich ein tolles Haus mit Flair.
Die Zielgruppe: Eventagenturen, Konzertveranstalter, Event- und Marketingabteilungen sowie Tagungskoordinatoren von Konzernen, Unternehmen, Behörden.
Die Test-Kriterien:
- Wie ansprechend wirken die Headlines (Überschriften)?
- Wie gut/faszinierend/originell wird die Location «verkauft»?
- Wie wurden Informationen im Text verarbeitet?
- Wird der Leser zur Handlung aufgefordert?
- Wie lange hat jeder Texter vom Briefing bis zur Abgabe gebraucht?
Der Ablauf des Texter-Tests.
3 Texter erhalten dieselben Informationen. Sie erhalten Zugriff auf
a) einen bereits für denselben Auftraggeber realisierten Folder einer anderen Location
b) Basisinformationen per Direktbriefing (Telefon), Web sowie Unterlagen des Kunden
c) Vorgabe und Stilrichtlinie waren für den Innenteil eine erste Headline und die ersten beiden Sätze.
d) Jeder Texter entscheidet selbst, wieviel Zeit benötigt wird.
e) Jeder Texter erhält die Vorgabe durch den Gestalter, mehrere Textblöcke zu texten, die später adäquaten Bildern zugeordnet werden sollen. Außerdem sollen die Überschriften so getextet werden, dass einzelne Worte im Layout größer gesetzt werden können als andere.
Das Resultat im Vergleich:
1. Die Headline (Überschrift) auf der Titelseite.
Texter A bietet Alternativen. Sie können doch Latein?
Quod libet. oder Varietas delectat. oder: Der Weisheit letzter Schluss. oder: Keine Illusionen.
Texter B formuliert eine dreizeilige Titel-Subline ergänzend zur Nennung der Location:
Visionen verwirklichen. Ambiente erleben. Begegnungen bereichern.
Texter C entscheidet sich, auf der Titelseite nur den Veranstaltungsort zu benennen:
Capitol Theater * Konzert- und Veranstaltungshaus Offenbach am Main
2. Der Inhalt.
Timing pro Texter:
- Texter A lieferte den Text nach 3 Tagen
- Texter B kam nach 2 Tagen mit dem Ergebnis
- Texter C lieferte ebenfalls nach 2 Tagen
Zum Vergleich dient folgende Information, die innerhalb des Folders zu verarbeiten ist:
Die Neue Philharmonie Frankfurt hat das Capitol zu ihrem Stammhaus erklärt.
Texter A löst diese Aufgabe in dieser exakten Schreibweise so:
«Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. Ein fest installierte Bar und zusätzliche mobile Varianten geben Ihnen die volle Gestaltungsfreiheit — panem et circenses. Ein Veranstaltungstempel für Shows und Kultur, Bälle und Tagungen. Nicht umsonst hat die "Neue Philharmonie Frankfurt" ihren Stammsitz hierher verlegt.»
Texter B vermittelt die Information auf diese Weise:
«Die Neue Philharmonie Frankfurt im Einklang von Musik und Raum. Impulsivität und Klasse in einem breiten Spektrum von Klassik zu Pop — das unkonventionelle Programm der Neuen Philharmonie Frankfurt findet im Capitol seinen avantgardistischen Rahmen.»
Texter C schreibt folgendes zum Thema:
«Musik lebt auch in ihrer Vielseitigkeit vor allem von einem: Exzellentem Klang. Was Musiker von Weltklasse an unserem Haus schätzen, ist nicht nur seine Optik — ihnen geht es um den besten Sound. Deshalb ist das Capitol Stammhaus der Neuen Philharmonie Frankfurt, die mit ihrer Bandbreite von Sinfonik und Oper bis Avantgarde und Crossover beweist: In diesem Rahmen entfaltet jeder Stil, jede Note ganze Wirkung.»
3. Headlines im Vergleich: Originalität.
Überschriften von Texter A (es wurden keine Worte hervorgehoben wie vom Grafiker gewünscht):
«Augenblick, verweile doch! Du bist so schön!»
«Das also war des Pudels Kern.»
«Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!»
Überschriften von Texter B (hier wurde dem Wunsch nach Hervorhebung nicht entsprochen):
«Offen für innovative Ideen.»
«Modernste Medientechnik und Infrastruktur.»
«Ganz nach Ihrem Geschmack.»
Überschriften von Texter C (hier wurden wie gewünscht Worte hervorgehoben):
«Dieser Veranstaltungsort ist ein Statement per se.»
«Wie variabel kann ein denkmalgeschütztes Veranstaltungshaus sein?»
«Profitieren Sie von unserer Unabhängigkeit: Starten Sie Ihre Anfrage.»
Hintergrund zum Texter-Test: Wer ist der beste Texter?
Dieser Test entstand zufällig. Ich suche einen Texter bzw. eine Texterin, mit dem bzw. der ich bei einzelnen Projekten zusammenarbeiten kann.
Deshalb lud ich zwei freie TexterInnen (Geschlecht unerheblich) ein, den Folder als Testprojekt zu betexten, um herauszufinden, welche von beiden evtl. für eine Zusammenarbeit in Frage käme.
Insgesamt war ich bei meiner Suche nicht wirklich erfolgreich. Viele Frösche sind unterwegs ...
Meine persönlichen Ansprüche mögen recht hoch sein, aber alles in allem war ich bisher von den Qualitäten der KollegInnen tatsächlich überrascht bis wirklich enttäuscht und entsetzt:
Mich erreichten Bewerbungen ohne Adressnennung, dafür mit reichlich vollmundiger Eigenwerbung (ohne adäquate Belege). Keine Alters- und Ortsangaben.
Trotz meines ausdrücklich formulierten Wunsches nach Kontakt per E-Mail wurde ich schon nach 8(!) Minuten angerufen, O-Ton: «Is' die Schdälle noch frei?»
Vor allem fand ich die (wenigen) Arbeitsproben die ich erhielt, entweder sehr glatt und langweilig betextet («totgetextet und überkorrigiert» nenne ich solche nichtssagenden Banalitäten) oder sie waren ungeeignet, die Schreibqualität des Bewerbers/der Bewerberin unter Beweis zu stellen.
Gute, außergewöhnliche Headlines, pfiffige, konsequent verfolgte Textideen sind mir nicht begegnet. Doch dazu an anderer «Schdälle» mehr...
4. Auffordernde Sätze (Handlungsaufforderung).
(Hier sind jeweils ALLE Sätze im Manuskript aufgeführt, mit denen der einzelne Texter den Leser direkt zu einer Handlung auffordert). Achten Sie dabei bitte auch auf den Wert der einzelnen Aussage.
Texter A:
«Begrüßen Sie bis zu 250 Gäste unter dem gläsernen Gewölbe des xxm hohen Atriums.»
(Anmerkung: Weder wurden Telefonnummer noch sonstige Kontaktdaten vorgesehen, obiger Satz ist im Text des 6-seitigen Folders die EINZIGE Aufforderung.)
Texter B:
«Freuen Sie sich auf eine gelungene Performance!»
«Begrüßen Sie Ihre Gäste im Atrium mit einer repräsentativen Platzierung für Ihren Merchandizing Stand!»
«Lassen Sie Ihre Gäste von unseren Köchen aus der Top-Hotellerie verwöhnen oder bestimmen Sie einen Caterer Ihrer Wahl.»
«Rufen Sie an: +49 (0)69-... oder senden Sie eine E-Mail mit Ihrer Anfrage an: Email: info@...»
Texter C:
«Entdecken Sie einen Ort, der ganz eigenen Spirit ausstrahlt und dabei immer offen bleibt für Ihre individuelle Inszenierung.»
«Sprechen Sie am besten mit unserem technischen Leiter, für ihn ist sowieso nichts undenkbar.»
«Mieten Sie diesen 400 qm großen Raum mit dem gewölbten Glasdach als repräsentativen Ort der Begegnung für bis zu 250 Personen, solo oder in Kombination mit weiteren Räumen.»
«Profitieren Sie von unserer Unabhängigkeit: Starten Sie Ihre Anfrage.»
«Rufen Sie an: +49 (0)69 - ... oder senden Sie Ihre E-Mail an info@...»
Und jetzt sind Sie dran:
Download Original Manuskripte:
Version Texter B
Version Texter C
Welches Manuskript spricht Sie persönlich in seinem Aufbau hinsichtl. Schriftbild, Übersichtlichkeit und Aufbau am meisten an?
Welcher Texter konnte Sie überzeugen? Wer ist der beste?
- Texter A mit dem Entwurf für Lateiner, der mit einer einzigen Aufforderung auskam und auf die Erwähnung der Kontaktdaten des Auftraggebers gänzlich verzichtete?
- Texter B, der sich Kreativität im Text ersparte, dafür jedoch zur Handlung aufforderte?
- Oder Texter C, der die Location aus eigenen Perspektiven heraus vorstellte, sinnvolle Handlungsaufforderungen integrierte und die visuellen Vorstellungen des Grafikers in das Textkonzept übernahm?
Entscheiden Sie sich bitte jetzt. Links unter dem Menü finden Sie die Umfrage:
Falls Sie wissen möchten, hinter welchem der drei Texter sich Werbetexter Simone Laub verbirgt:
Schauen Sie sich den finalen Folder für das Capitol unter meinen Arbeitsproben an ...
Kommentar von Simone Laub am 18.8.2006 16:28:56
Kommentar zu Herrn Lübecks Kommentar
Lieber Herr Lübeck, da Sie meine Texter-Qualitäten bereits kennen, sind Sie sowieso vorbelastet ;-)Dennoch eine Bemerkung zu der Ihren: Ich war bewusst unparteiisch in den ABC-Vergleichen. Erst zum Schluss das Resumee mag vermitteln, wessen Entwurf ich für den besten halte. Und zwar ganz einfach, weil er die Kriterien am besten erfüllt!
Handlungsaufforderungen, kreative Headlines, einen originellen, stilistisch sauberen Textaufbau mit viel Information halte ich nunmal für den besseren Werbetext. Lateinische Headlines sind doch wirklich unsinnig, mit Goethes Faust-Zitaten lockt man im 21. Jhd. niemanden mehr zum Response und "Keine Illusionen" auf die Titelseite einer Eventlocation zu schreiben ist geradezu unterirdisch!
Ich finde, dass eine branchenspezifische Tonalität die Zielgruppe besser anspricht als eine, die mit "Suchen & Ersetzen" für jede Sparte passen würde. Individualität in der Schreibe macht einen Texter wertvoll, nicht Austauschbarkeit. Das wollte ich vermitteln, denn exakt das ist meine Mission.
Mit zauberhaften Grüßen,
Simone Laub
Die Copyhexe, werbetexterin.de
Kommentar von Texi Texter am 16.1.2007 17:12:07
Getextete Texte texten
Ich kann gut Texte texten,weil ich gut Texte texten kann. Ich will Texter werden,weil ich dann Texte texten kann. Texter ist mein Traumberuf, weil ich dann meine textende Fantasie aus te(x)sten kann.Natürlich an getexteten Texten vom besten Textetexter der Welt.Der Ich Texi Texter bin. Wer sonst?Von Texi Texter
Kommentar von Simone Laub am 17.1.2007 11:18:20
Kommentar zu Texi Texter in
Hallo Texi Texter,eventuell können Sie ja wirklich texten. Dann hätten Sie wahrscheinlich einen sinnvolleren Text geschrieben anstatt Keyword-Spamming mit Wortspielereien zu betreiben. Sie hätten nicht jede Aussage mit "weil" begründet, an die Leerzeichen nach den Satzzeichen gedacht und ganz sicher keine Behauptungen ohne Beleg (bei genauerem Hinsehen sogar ohne Sinn!) in den Raum gestellt. Auf jeden Fall hätten Sie ohne Pseudonym gepostet: Manchmal muss man die Dinge einfach beim Namen nennen, finden Sie nicht?
antwortet mit zauberhaften Grüßen,
die Copyhexe.
www.werbetexterin.de
Kommentar von texti am 6.5.2007 20:22:34
Versteht man mich Überhaupt noch?
Wir Texter sind doch Übersetzer oder sollten es zumindest sein, denn wie oft reden wir aneinander vorbei oder wie oft führen falsch verstandene Texte oder auch nur falsch erklärte Texte zu Missverständnissen?Wenn ich als Texter aufhöre, mir die Frage zu stellen: "Versteht man mich überhaupt noch?", dann sollte ich mir einen neuen Beruf suchen. Wer stellt sich von all den selbst ernannten Textern heute noch diese Frage?
Text dient nicht der Selbstverwirklichung des Texters, dem Narzissmus seines Machers, der Selbstverspieltheit, sondern Text ist ein öffentlicher Auftrag! Ein guter Texter versteht es, verständlich lebhaft zu übersetzen und zu vermitteln. Erst wenn Text das schafft, ist der Texter gut. Natürlich darf Text auch "verführen", dafür sind wir ja Marktwirtschaft. Wenn es ein Angebot für Text gibt und jemand nimmt ihn (fragt nach), dann ist das das klassische Spiel des Marktes - auch für Text!
Kommentar von Nadia Sergan am 14.5.2007 4:06:25
Werbung ist Kunst!!!
Diese Seite ist der, meiner Meinung nach, gelungenste und offensivste Beweis für Richtliniensetzung durch kompetenten und progressiven Wettbewerb.DAS ORIGINAL IST DAS ORIGINAL!
Mit den besten Grüßen Nadia
Kommentar von Copyhexe ("C" persönlich) am 15.5.2007 0:12:19
Antwort zu: Werbung ist Kunst.
Texten ist kein Spaziergang auf gut klingenden Worten. Das wird mir immer klarer, wenn ich mit "Jungtextern" arbeite und versuche, ihnen Sensibilität im Umgang mit konkreten Textarbeiten zu vermitteln.Als professioneller Texter berücksichtigt man sehr viele Komponenten, vor allem jedoch übernimmt man Verantwortung für das (Gesamt-)Ergebnis.
Ich will nicht beurteilen, ob das im Wettbewerbsumfeld eine ungewöhnliche Sicht ist, aber ich weiss eines:
Wenn ein Auftraggeber bereit ist, ein paar hundert oder bei Websites auch ein paar tausend Euro zu investieren, dann hat er es verdient, dass der Texter nach allen Regeln der Kunst arbeitet: passend zum Medium, relevanz- und informationsbewusst, charmant und dabei verkäuferisch geschickt. Dafür setze ich mich ein:
Mission Content, in der Werbung - und gern auch in der Politik, in Führungsetagen und Managementkreisen!
Herzliche Grüße,
Die Copyhexe
Kommentar von Phanthomas am 4.6.2007 15:19:35
Texten ist keine Kunst.
"Hängt Dein Job in den Sternen? Wir holen Dir einen runter!"Texten ist für mich keine Kunst. Die meiste Kunst ist nämlich brotlos. Geschickte Texte sind Knallkörper. Emotion, Geld, Status bilden die Dreifaltigkeit des Verkaufens in Wort und Schrift. "Meine Yacht, meine Frau, mein Haus..." Wer schreibt, der bleibt! Vorausgesetzt es mag jemand lesen. "Äh, wer meine Headline klaut hängt..."
Kommentar von Simone Laub am 5.6.2007 9:57:25
Texter an Anonymus.
Nee, Kunst im eigentlichen Sinne eines zeitlosen Werkes, lieber Anonymus, ist das Werbetexten wohl nicht.Jedoch: Gemessen an der Zeit, die ich als Texter investiere, an den vielen gedanklichen Ebenen die berücksichtigt werden, an der Qual die intensive Auseinandersetzung mit völlig fremden Themen bedeuten kann - darf ich mich als professioneller Texter durchaus als kreativ Schaffender empfinden.
Nur weil die meiste Kunst brotlos bleibt, ist bezahlte Kunst noch lange nicht keine Kunst.
Ganz sicher ist es keine Kunst, anonym auf Webseiten die eigene Meinung zu verbreiten und sich wieder zu verdünnisieren. Dennoch lasse ich Ihren Kommentar hier mal so stehen.
Haben Sie eine Ahnung, wie man eine Website oder einen Flyer zu einem erfolgreichen Verkaufstool macht? Wenn nicht - und damit wären Sie nicht allein - ist das Texten wohl doch eine Kunst. Es gibt nämlich wenige, die es beherrschen.
Zauberhafte Grüße,
Die Copyhexe.
Kommentar von Phanthomas am 5.6.2007 18:03:25
Zum "verhexten" Texte habe ich doch glatt das Lesen können vergessen. Ich schrieb:"Texten ist für mich keine Kunst." Für mich Copyhexe, nur für mich!Genug Texte beschmutzen das Papier, erzeugen keine Response und überhaupt... Daher brotlose Kunst. Brotlos hat nichts mit der Bezahlung zu tun. Die Direktmarketingleute lobpreisen Rücklaufquoten von 1,5 bis 3 Prozent. Wunderbar! 97 Prozent der bezahlten Flyer springen in die Tonne. Darin stapelt sich das kreative Elend bis es recycelt wieder im Briefkasten auftaucht. Ein einfallsloser, dennoch bewährter Kreislauf. Ob mich jetzt Siggi Vögele schimpft? Von daher rufe und stimme ich Ihnen gleichermaßen zu: "Stoppt das Text-Elend!"
Verdünnen? Passt mir gut! Spreissle morgens im Kampf gegen das Gewicht am Mainufer so lange entlang bis es purzelt. Wo lege ich meine Anonymität ab? Sehe keinen Kleiderständer!
Es grüßt ein hungriger Phanthomas
Kommentar von Copyhexe ("C" persönlich) am 5.6.2007 21:43:37
Information hat Magersucht!
Wow, welch ein Erguss! Sie haben ja sogar recht, auch wenn die poetische Ader das Verstehen erschwert. Von mir aus bräuchte es keine Flyer, Broschüren, Briefe zu geben - mir persönlich ist papierlose Kommunikation lieber.Doch ob geprinted oder digital serviert, das Problem ist dasselbe: Was es zu lesen gibt, ist oft genug Einheitsbrei und Junk Food. Dies (über-)sättigt zwar, hat aber keinen Nährwert. Nur: Wissen Sie, woran das liegt? Zuviele Unternehmer und Manager wollen einfach nur Geld verdienen, Kohle machen, Porsche fahren, gell?
Die Leistung und die Qualität dahinter sind dabei eigentlich wurscht. Folglich ist das "Fleisch" (where's the beef?), also die echte Information für den zu gewinnenden Leser, dünner geschnitten als Carpaccio. Jetzt serviert das noch ein Texter, dem es auch nur ums Geld geht - und fertig ist ein äußerst mageres Ergebnis. Zum Abgewöhnen empfehlenswert, aber sicher nicht zum fetten Response. Statt Diät empfehle ich: Weniger Consultants, mehr gute Texter, dann klappt's auch mit der Werbung.
Erneut zauberhafte Grüße!
Die Copyhexe.
Kommentar von Phanthomas am 8.6.2007 14:34:26
Rinderwahn
Sorry Copyhexe, habe das im Fahrersitz höhergestellte Citycar im Stadtverkehr austoben lassen. Das dauerte! Porsche haben keinen Komfort. Da sitzt man tief unten und spürt den Asphalt am Allerwertesten. Nix für mich!Autofreaks vermuten hinter Carpaccio einen italienischen Autodesigner. War er nicht! Carpaccio malte im 15. Jahrhundert rote Bilder. Das dünn geschnittene Rindsfleisch bekam wegen der Farbe den Namen "Carpaccio" verpasst.
Hm, wer sich nicht nur mit Pommes rotweiss ernähren möchte, muss ein paar Euros anschaffen. BSE oder doch lieber Pommes? Lieber richtig fettig als mageres Schrumpfhirn! Bringen nun Texter im Allgemeinen triefendes Öl zu Papier, oder folgen sie doch eher dem seichten Briefing der Auftraggeber? Im Seichten kann man nicht ertrinken! Weder Consultant noch Texter-/in möchten absaufen, oder?
"Fakten, Fakten, Fakten und an den Leser denken?" In welche Richtung texten Werbetexter-/innen? Hin zum Bankkonto?
Die Hitze kann auch zum Wahn treiben. Darum wünsche ich ein schattiges Pätzchen und sende coole Grüße,
Phanthomas
Kommentar von Simone Laub am 10.6.2007 22:15:21
Zu: Rinderwahn.
Nun aber mal Gehalt statt Geplauder: Was ist die Essenz Ihrer Kommentare? Meine Zeit ist Geld, wohl wahr. Deshalb verbringe ich sie am liebsten mit Geldwertem, also mit einer Tätigkeit, die ihr Geld wert ist. Dazu zählt, den Auftraggebern für die ich tätig bin, Maßnahmen/Ideen/Websites zu liefern, die ihnen wiederum dieses Geld zurückbringen - mit einem hübschen, fetten Plus.Und weil ich meinen Auftrag als Texter ernst nehme, suche ich mir aus, für wen ich diesen Einsatz bringe. Ich mache mir nämlich nicht nur den Rücken kaputt von der vielen Sitzerei, ich denke auch nach, bevor ich texte. Bei manchen lohnt sich diese Mühe nicht. Und wieviel Mühe texten tatsächlich macht, kann erst beurteilen, wer mal Mäuschen gespielt hat. Theoretisch können das alle, aber praktisch?
Zauberhafte Grüße,
Die Copyhexe.
Kommentar von blue berry am 15.6.2007 11:31:14
Auch mal als Texter beweisen?
Hallo Sabine,der dritte Texter hat die Aufgabe am besten gelöst.
Außer "Dieser Veranstaltungsort ist ein Statement per se" sprechen mich die Formulierungen an.
Der Leser wird neugierig, erhält Informationen und wird zum Handeln animiert.
Texter 1 ist am Thema vorbeigeschrammt, Texter 2 ist nett. Aber leider nicht mehr.
Darf man sich auch einmal beweisen ?
Gruß aus Polen
blue berry
Kommentar von Copyhexe ("C" persönlich) am 16.6.2007 12:17:38
F�r blue berry
Hallo blue berry,was soll ich sagen? Grundsätzlich gern, aber mich stört im Sinne ordentlicher Recherche, die ja wesentlich für guten Text ist, dass ich mit "Sabine" angeschrieben werde, obwohl sowohl im Impressum als auch im Kontakt ganz deutlich mein richtiger Vorname steht.
Viele Grüße,
die Copyhexe.
Kommentar von blue berry am 16.6.2007 18:34:51
Der Ball
Hallo Simone,dies war ein Auftakt a la Malheur. Verzeihung.
Zum Glück kann ich mich nur noch steigern. Der Ball liegt bei Dir.
Schönes Wochenende !
blue berry
Kommentar von Phanthomas am 21.6.2007 16:47:31
Texter und Journalisten
Ja, ja, alles darf falsch sein, nur der Namen muss stimmen! Alte Journalistenweisheit!Kommentar von Copyhexe ("C" persönlich) am 22.6.2007 0:14:33
Nix Eitelkeit
Die Journalistenweisheit rührt aber daher, dass die Falschgeschriebenen eitel genug sind, um einen fehlerhaften Inhalt zu akzeptieren - wenn nur ihr Name richtig geschrieben ist.Mein Rückschluss ist umgekehrt: Texter müssen recherchieren können, und zwar gewissenhaft. Wer es schon nicht schafft, mich richtig anzusprechen, wenn er/sie eine Chance von mir will, wie soll das dann bei komplexen Themen im Texter-Job laufen? Von ziemlich komplexen Themen hab ich hier nämlich eine ganze Menge.
Sorry und zauberhafte Grüße,
die Copyhexe.
Kommentar von Phanthomas am 25.6.2007 13:46:44
Der Ball des Malheurs
Danke! Nicht nur der falsche Namen ist es was mich störte! Blue berry pflegte gleich ein Du aufzutischen. Gar liegt jetzt der Ball des Malheurs bei Ihnen Copyhexe. Lassen Sie ihn liegen bis die heiße Luft raus ist.Es grüßt respektvoll Phanthomas
Kommentar von Martin Wedgwood am 26.7.2007 10:29:36
Kampfgeist.
Liebe Copyhexe Simone LaubPer Google bin ich auf Ihrer Seite gelandet, eigentlich nur, um herauszufinden, wie ein professioneller Texter wohl sein Handwerk in Rechnung stellt. Meine Suche war nicht von Erfolg gekrönt. Recherchefaulheit?
Stattdessen stolpere ich über einen Kampfesgeist, der mich das Fürchten lehrt. Vermutlich begegne ich hier nur einem Kulturphänomen der Werbebranche und die guten Umgangsformen der Branche gebieten solches Säbelrasseln.
Darf ich fragen, ob dieser Kampfesgeist zu guter Qualität verführt, die Spreu vom Weizen trennt oder doch nur die ganze Ernte versaut wie ein Hagelsturm?
Es grüsst ganz unverkleidet ein Branchenfremder herzlich sommerlich,
Martin Wedgwood
Kommentar von Copyhexe ("C" persönlich) am 26.7.2007 15:44:58
Qualitätsbewusstsein statt Kampfgeist
Hallo Herr Wedgwood,Preise eines professionellen Texters lassen sich nicht wie eine Menükarte präsentieren. Es macht einen Unterschied, ob der Auftraggeber kommunizieren kann oder sich schwertut. Es ist etwas komplett anderes, ob man eine Website mit 20 Seiten für ein klar umrissenes Leistungsangebot gestaltet oder hochspezifische Technologien erklärt. Ich schaffe es nicht mal, einen echten Standard für Kostenvoranschläge zu entwickeln, denn das Texterbusiness ist individuell auf den jeweiligen Auftraggeber zugeschnitten.
Von Profis werden Sie also keine Preisangaben nach gewohntem Maßstab bekommen KÖNNEN!
Zum Kampfgeist: Soooviele Berufe haben heute ein klares Ausbildungsprofil. Texter nicht. Da schreibt Frau A. aus D Firmenbroschüren, obwohl sie konzeptionell oder marketingstrategisch KEINE AHNUNG hat. Herr B. wiederum traut es sich zu, Webseiten zu betexten, obwohl er in Sachen SEO völlig ahnungslos ist. Die Ergebnisse sind entsprechend, das Unternehmen muss zahlen und erhält keinen reellen Gegenwert. DA regt sich mein Kampfgeist.
Denn auch ohne Preisliste ist bekannt, dass Texter relativ teuer sind. Ich meine, Unternehmen haben dafür auch einen Gegenwert verdient: Professionelle Texte. Gut recherchiert, strategisch raffiniert, stilistisch ausgefeilt, mit Weitblick und vor allem individuell gestaltet.
Dafür setze ich mich ein. Mein Bedürfnis, Qualität von allen einzufordern, die durch Texten ihren Lebensunterhalt verdienen wollen, ist ein inneres, kein unternehmerisch bestimmtes.
Ein bißchen Leidenschaft tut der Qualität gut, oder?
Beste Grüße,
Simone Laub
Kommentar von Jörg Otto am 26.9.2007 20:20:24
Probleme mit dem Plakativen
Was mir auf den ganzen Seiten auffällt: Sie sind mit Sicherheit eine gute Texterin, aber: Ich glaube nicht, dass Ihnen als erstes gelingen sollte, eine objektive Klassifizierung von guten, mediocren oder schlechten Textern in wenigen Tests zu herauszuarbeiten. Klar, das ist plakativ und anschaulich, wird aber dem Sujet nicht gercht. Ich habe Texter kennengelernt, die durchweg solide Coopies abgeliefert haben, aber nicht eine tolle Headline in zwei jahren. Umgekehrt hat es mancher nicht fertig gebracht, einen handwerklich richtigen Fließtext zu schreiben, aber immer wieder mit Headlines aus der Hüfte kam, dass man mit den Ohren geschlackert hat. Wer von den beiden ist besser, wer hat mehr Perspektive? Who knows? Außerdem: Wo fängt Texten an, wo hört es auf? Konzept, Beratung, Umsetzung, Präsentation, Korrektur, Druck ==> ich glaube auf diesem Weg ist Platz für die unterschiedlichsten: für den Struktur-Junkie, für den Mengentext-Soldat und auch für den Chaoten aus der Wortspielhölle.Nix für ungut, aber ich habe meine Probleme mit dem Plakativen.
Kommentar von Simone Laub am 27.9.2007 12:28:28
Kommentar zu Texter-Test - Probleme mit dem Plakativen
Herr Otto, es geht ja nicht darum, mich als Generalisten zu feiern. Es geht auch nicht um Texter in Werbeagenturen, wo man die Texter nach Talent einsetzen kann.Dieser Nicht-Lehrberuf Texter, insb. Freier Texter, der im Vergleich doch recht gut bezahlt wird, verlangt in erster Linie das Handwerk inhaltlicher Auseinandersetzung und kreativer Umsetzung.
Aber schon bei der inhaltlichen Auseinandersetzung hapert’s bei vielen, die dann uralte Zitate und lapidare Wortspielchen abliefern!
Außerdem ist es doch klar, dass ein Unternehmer sicher nicht zwei Texter beauftragt: Einen mit dem Fließtext, einen mit den Headlines, ich bitte Sie!
Zwangsläufig wird also ein Texter, der z.B. eine Infomappe textlich gestalten soll, gezwungen sein, sowohl Konzept, Headlines als auch den eigentlichen Text, die Copy, zu liefern. Dafür muss er einen ureigenen Weg finden, Informationen zu ordnen und neu erlebbar wieder auszugeben. Das ist richtig anstrengend und bedarf des verantwortungsvollen Nachdenkens – das ist es, was Texten relativ teuer macht!
Es nervt mich einfach, dass Unternehmer von freien Textern oft schlicht abgezockt werden. Oder möchten Sie auf Ihrer nächsten Broschüre "Quod libet" stehen haben?
Erschauernde Grüße,
Simone Laub
Kommentar von Jeannette Sturm am 2009-03-25 16:36:16
Kommentar zu Texter-Test: Die besten Texter Qualitätsvergleich
Liebes Werbetexterinnen-Team,mit Interesse habe ich den Test gelesen ... schön, schön. Und: Mit der C-Klasse-Entscheidung fährt Euer Team sicher noch lange auf hohem Niveau. Glückwunsch!
Viel amüsanter (meine Mundwinkel befinden sich immer noch in Schmunzelstellung) sind die stets klaren, bisweilen leicht bissigen, jedoch nie unhöflichen Re-Kommentare aus Eurem Hause. Bravo, ich liebe es.
Ich stehe selbst auf dem Standpunkt, dass Kritik und absolutes Streben nach Perfektion und Qualität alle und alles weiterbringt: TexterInnen, Kunden, Produkte ...
Ein "Weiter so!" kann ich mir sparen, Eure Ziele sind computerbildschirmklar und Euer Können reicht für einige Jahrzehnte Erfolg.
Den wünsche ich Euch auch weiterhin!
Sonnige Grüße aus Aachen,
Jeannette Sturm
PS: Ich bin eine typische "Werbetussi" – Allroundtalent von A wie Ad-specials bis Z wie Zielgruppe. Rampenlicht und Rummel sind aber nix für mich. Ich möchte lieber das akribische Arbeiterlein im Hintergrund sein, tolle Konzepte in Bild und Text erstellen, die andere präsentieren. Deshalb würde ich mich trotz meiner 36 Jahre gerne als "junges" Texterinnenpflänzchen versuchen. Kleinere Erfahrungen habe ich vorzuweisen (3Pagen/Alsdorf, Elégance/Aachen, OBI/Wermelskirchen).
Jetzt können Sie Ihren kostenlosen und unverbindlichen Test-Text anfordern!
Anhand Ihres individuellen Werbemittel-Briefings erstelle ich innerhalb weniger Tage Head & Copy ;-)
Jeannette Sturm
Kommentar von Die Textmarie am 2009-10-31 17:59:17
Kommentar zu Texter-Test: Die besten Texter Qualitätsvergleich
Liebe frau laub, schmunzeln musste ich schon. die suggestive entscheidungsfrage (die mich irgendwie an eine uralte kuppelshow im tv erinnert, wie hiess die noch?) am schluss und dann der dezente hinweis auf ihre verantwortung für c - der wink mit dem laternenmast ist mir persönlich zu deutlich.a und b wurden sicher von ihnen erfunden - wie a textet doch kein ernsthaft für ein derartiges projekt herangezogener profi, oder? b gefällt mir in seinem klaren, nicht so überdrehten sprachduktus eigentlich auch ganz gut. er spricht einen breiteren personenkreis an als c (es soll auch eher klassisch-konservative eventmanager und tagungskoordinatoren geben). nachbesserungen würden aus dieser lösung sicher einen brauchbaren text machen.
so richtig gut finde ich c übrigens auch nur bedingt. das mit dem spirit und dem statement per se ist mir zu gestelzt und werbesprachlich. das könnte bei möglichen buchern dieser sicher traumhaften location auch als schuss nach hinten losgehen.
viele menschen mögen nämlich weder werbetexter noch ihre geschraubte sprache. darum zeichnet einen hervorragenden spitzentexter vor allem eines aus: man merkt beim lesen seiner texte nicht, dass er einer ist.
mit kollegialen gruessen. die textmarie (ohne frosch).
Kommentar von Simone Laub am 2009-10-31 18:24:48
Die liebe Kollegin.
Zuallererst ein herzliches Willkommen, Kollegin. Ja, es gibt kaum eine Seite auf werbetexterin.de, außer dem Texterfrosch, die mehr Menschen zu einem Kommentar anregt. Schön, dass Sie die Zeit gefunden haben, uns zu besuchen.Ebenso exakt, wie der Texterfrosch protokolliert ist, wurden auch hier die Texte übernommen, so wie sie mir von A und B geliefert wurden. Sie werden bei uns keine Fakes finden. Keine Texte, die uns nicht gehören. Keine unechten Kundenkommentare. Nur Authentizität.
Dazu gehört, dass man mir anmerken darf: ich habe "Herzblatt", dieses niedliche Partnerquiz, früher echt gern gesehen. 22 Jahre als Texter muss man ja auch nicht verleugnen ;-)
Zur Sprache: Ob ein Texter Spitze ist, liegt immer im Auge des Betrachters. Eine Kunst guter Texter ist es, den Stil zu wechseln. Sachlichkeit oder blumige Wortbilder, offizielle Sprache oder freche Texte - die Anforderungen sind höchst individuell. Doch auch die tiefe Auseinandersetzung mit den Inhalten, das "Sich-nicht-mit-dem-ersten-Satz" zufrieden geben, das zeichnet die besten Texter aus.
Deshalb geht es hier weniger ums Geld verdienen, sondern in erster Linie um Qualität.
Viele Grüße,
Simone Laub
Kommentar von Die Textmarie am 2009-11-01 15:38:14
Kommentar zu Texter-Test: Die besten Texter Qualitätsvergleich
liebe frau laub, es freut mich, dass sie mir so nett und ausführlich geantwortet haben.auch wenn ich einige anders sehen mag: in sachen "zur sprache" stimme ich ihnen natürlich weitgehend zu. ansonsten spricht es für sie und die qualität ihrer arbeit, dass sie mit diesem erhellenden und amüsanten beitrag über mehrere jahre so viele und unterschiedliche besucher zu kommentaren anregen konnten.
weiterhin viel spaß an der arbeit wünscht die textmarie.
Kommentar von Simone Laub am 2009-11-01 15:55:59
Angebot
Hallo Textmarie,wenn Sie sich zur regulären Groß- und Kleinschreibung durchringen und nicht nur bei "My Hammer" (0 Bewertungen???) Ihre Dienste anbieten wollen, können Sie mir gern Arbeitsproben bzw. Links senden.
Sie sind ja offenbar schon länger im Textbereich aktiv.
Sonntägliche Grüße,
Simone Laub
Kommentar von Der Herr Bode von der Fa. Lübeck ;-) am 18.8.2006 15:57:55
Kommentar Texter-Test: Wer kann wirklich texten?
Hallo Frau Laub,ich musste ein wenig auf Ihrer Website verweilen ...
;-)
Nette Idee mit dem "Qualitätsvergleich", schick dargestellt! Wobei während des Vergleichs auffällt, dass offensichtlich Variante drei von dem Website-Inhaber vorgezogen wird ... :).
Aber eine sehr schöne Idee..., gute Website (macht Interesse auf meeeeeeeehr). Weiter so!
In diesem Sinne...
Mit freundlichen Grüßen aus Nordhessen
Martin Lübeck
Gebr. Bode GmbH & Co. KG