Wortgewalten
Deshalb braucht Ihre Internetpräsenz mehr als schöne Bilder.
Bilder sind toll, keine Frage. Sie werden von uns eine Internetpräsenz bekommen, die Bilder nutzt, um Aussagen zu verstärken, Ihre Produkte oder Leistungen zu zeigen.
Aber Sie sind Unternehmer und Sie wissen: Am Markt vorbei zu agieren ist gefährlich.
Das gilt besonders für Ihre Internetpräsenz und die Bilder, die Sie dort verwenden. Immerhin haben Sie investiert, und Ihren RoI sollten Sie nicht einfach abschreiben, Sie sollten ihn fest einkalkulieren!
Lesen Sie diesen Artikel unbedingt, falls Sie im Begriff sind, Ihre Firmenpräsenz komplett in Frames oder Flash programmieren zu lassen, oder mit großen Bildern bei minimalem Internettexten arbeiten UND gefunden werden wollen.
Die Idee des Internet ist Informationsaustausch.
Einst begannen Unis, Forschungszentren und andere Einrichtungen, gegenseitig den virtuellen Kontakt zu suchen, um z.B. Forschungsergebnisse zu teilen. Je umfangreicher die Informationen flossen, desto wichtiger wurde es, diese zu strukturieren, auffindbar zu machen — man entwickelte Suchhilfen, die Suchmaschinen.
Wenn Bilder, dann richtig!
sie ersetzen sie nicht.
Vergessen Sie Standardfotos,
wählen Sie originelle Bilder!
Optimieren Sie Bilder:
- Upload in Ausgabegröße
(BxH, 72dpi)
- Tonwert korrigieren
- Evtl. Farbsättigung anheben
- Scharfzeichnen
- als .gif, .jpg oder .png
für Web abspeichern
Maschinell werden Seiten besucht, nach den Worten «abgescannt», die besonders oft in den Texten vorkommen und daraufhin thematisch sortiert.
Auf diesem Prinzip basieren heute grundsätzlich alle Webkataloge und -verzeichnisse, Suchmaschinen und ihre Robots (wenn sie sich das Ranking nicht bezahlen lassen). Ohne Suchmaschinen wie Google wäre das Web mit all seinen wertvollen Informationen heute ein riesiges CHAOS, das von Tag zu Tag undurchsichtiger würde.
Jede Suchmaschine, die Erfolg haben will, MUSS zwangsläufig InformationsBEDARF mit InformationsQUALITÄT beantworten!
Diese Qualität bereitzustellen wird ein immer komplexerer Vorgang, denn die Anzahl gerade der kommerziellen Firmenpräsenzen im Internet ist explodiert:
Unternehmen gleicher Branchen präsentieren sich und fechten mit oft abenteuerlichen Methoden zur Suchmaschinenoptimierung um die besten Plätze: Nur ein gutes Ranking bedeutet neue Kontakte und damit beste Chancen auf neue Kunden.
Aus der Welt von Werbern und Printmedien schwappte die Bilderflut ins Web.
Firmenpräsenzen mit tollen Flashanimationen, fein gestalteten Bildern, Grafiken und Animationen sorgen für kaum noch überschaubare Datenmengen.
Und das, ohne dabei den Suchmaschinen verwertbaren Content, also lesbare Informationen zu liefern!
Wie soll daraus ein sinnvolles Suchergebnis im Sinne von Google & Co. werden — Sie verstehen?
Eben jene, die das Web strukturieren, erlauben durchaus auch Flash und Frames, gute Ränge in den Ergebnissen zu erobern. Das funktioniert prima, wenn der Informationsgehalt solcher Flash- und Frame-Seiten von Menschen beurteilt wird! Bei einer Mega-Suchmaschine wie Google ist die Chance eher gering — bis Null, wenn Sie ohne versteckte Texte arbeiten bzw. keine parallele HTML-Seite anbieten.
Für Suchmaschinen mit inhaltlich-qualitativer Mission sind Bilder Datenmüll.
Rein technologisch sind dem Verwerten von Informationen in Bildern und Flash Grenzen gesetzt: Eine Suchmaschine versteht nicht, was das Bild ausdrückt.
Das alt-Attribut, auch alt-Text genannt, erlaubt zwar, Bildern eine verbale Alternativ-Beschreibung zu geben, aber das Bild selbst hat für die Suchmaschine (bzw. die Suchrobots) keinen Wert. Und viele Webdesigner vergessen, dass ein alt-Text oft die einzige Möglichkeit wäre, überhaupt irgendeine Textinformation bereitzustellen.
Zusätzlich lähmen große Bilder (damit ist nicht die sichtbare Größe eines Bildes gemeint, sondern sein Datenumfang) das Web. Trotz DSL sollten Bilder deshalb professionell «auf Web optimiert» werden (siehe Kasten).
Suchmaschinen gehen nach Regeln vor, zwischen denen es keinen Raum für Interpretationen gibt: Sie suchen stur Informationen, Text, Content, auf deren Basis sich die Seiten z.B. einer Firmenpräsenz thematisch einordnen lassen. Suchmaschinen lesen nicht zwischen den Zeilen, sie erkennen keinen Witz im Bild oder die Qualität von Grafiken. Macht man es ihnen zu schwer, suchen sie woanders weiter!
Leider haben viele Webdesigner A gesagt und auf B keine Lust.
Das Medium Internet dient als Spielwiese für Gags und Gimmicks, für die Sie als Auftraggeber den Mäzen geben. Deshalb gibt es viele mehr oder minder nett gestaltete Firmenpräsenzen, zu denen man als Schlüssel schon exakt die Webadresse eintippen muss. Was voraussetzt, dass man sie an anderer Stelle bereits entdeckt hat. Und es gibt Firmenpräsenzen, bei denen vor lauter Liebe zu Optik, Gestaltung und Bild glatt jegliche Information vergessen wurde.
Lassen Sie den Wettbewerb hinter sich!
Machen Sie es sich zu Nutze, dass viele Unternehmen Ihrer Branche das Internet als Präsentationsmedium noch nicht verstanden haben.
Wir überprüfen Ihre Firmenpräsenz auf die Logik des Internet. Eine Suchmaschinenptimierung kann Ihnen zu ungeahntem Erfolg verhelfen und tägliche Anfragen bescheren! Jetzt anfragen?
Nicht zu vergessen: Online-User konzentrieren sich deutlich mehr auf Texte als auf Bilder, das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Bilder, gar blinkend oder ständig wechselnd, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, lenken dabei jedoch von den Inhalten ab und werden als nervend oder störend empfunden.
Ich rate Ihnen deshalb ganz klar: Wählen Sie für Ihre Firmenpräsenz schöne Farben, ein aufgeräumtes Webdesign, originelle (und optimierte) Bilder zur Auflockerung — aber übertreiben Sie es nicht. Denn ausnahmsweise gilt in diesem Medium, dass Content: Guter Inhalt zählt und Bilder NICHT mehr sagen als 1000 Worte ...
Eine Bemerkung an die echten Technologie-Cracks:
Ich benenne in diesem Artikel Suchmaschinen, weil es einfacher verständlich ist, von der «Suchmaschine» zu sprechen als differenziert von Robots, Spidern und Crawlern. Es geht mir darum, das Handlungsprinzip für die Suchmaschinenoptimierung zu erklären, nicht die Technologie.