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Was wäre ein Lebensweg, wenn er immer geradeaus führte?

Von einer, die auszog, glücklich zu werden – und Texter wurde.

 

 

Texter Nadine Ness

Zugegeben. Mein Orientierungssinn ist nicht der Beste. Deshalb gibt es sicher einfachere Wege, um Texter zu werden, als den, den ich eingeschlagen habe. Für mich aber war es genau der richtige - Trampelpfade eingeschlossen.

 

Denn ja, der gerade Weg mag der Einfachste sein. Doch erst die Irrwege bereichern einen Lebenslauf um wertvolle Erfahrungswerte.

 

Sie wollen wissen, welcher Weg mich zum Metier 'Texter' führte? Klicken Sie auf die folgenden Überschriften, um mehr zu erfahren.

 

 

1982 - 1999 | Orientierungssinn ist was für Angsthasen!


Manchmal weiß man einfach nicht, was man will. Man weiß nur, was man nicht will.


Genau so erging es mir in jungen Jahren. Während ich als Kind noch der festen Überzeugung war, Tierärztin sei mein absoluter Traumberuf, verstaute ich diese Begeisterung zu Beginn der Pubertät in einer Kiste mit der Aufschrift: 'Och nö.'

Darin landete vorübergehend auch meine Vorliebe für Familienabende – ich zog mit 17 in meine erste eigene Wohnung, obwohl ich weder wusste, wie man Socken wäscht, noch mein Abi in der Tasche hatte (immerhin: Das folgte drei Jahre später).

Ich verfasste fleißig Texte, vorwiegend, um meine Schubladen zu füttern.

 


 

1999 - 2007 | Jetzt wäre ein Orientierungspunkt doch ganz nett ...

 

Und nun? Ich probierte einfach alles aus: Kneipe, Bar, Theater, Flughafen, Filmproduktion. Geschenke verpacken, Babysitten, Hostessenlächeln, Hasenkostüme, Veranstaltungsmanagement. Berufsschulbank, Assistenzschreibtisch, Marketingabteilung.

 

Doch nichts wollte richtig passen (vor allem nicht das Hasenkostüm, das ich für die Osterpromotion einer bekannten Bank tragen musste ...).

 

Nebenbei schrieb ich fleißig weiter. Erst für die Schublade, dann für Auftraggeber. Mit wachsender Begeisterung auf beiden Seiten. Und so langsam dämmerte mir, dass ich in der Wortewelt wohl am besten aufgehoben bin.


 

 

2007 | Die Offenbarung. Ach so ist das, wenn man weiß, was man will.

 

Doch wohin mit der Liebe zum Wort? Mittlerweile war ich Mutter eines zweijährigen Kindes und hatte obendrein einen Hund. Da blieb weder Zeit für einen unflexiblen Agenturalltag, noch konnte ich mich in unbezahlte Praktika stürzen.

 

Eines war klar: Texten ist ein Handwerk, das man lernen muss wie jedes andere auch. Es schien mir vermessen, mich 'Texter ' zu nennen, bloß weil ich bereits ein paar Groschen und lobende Worte mit dem Schreiben von Broschüren, Programmheften und Internettexten verdient hatte.

 

Da entdeckte ich die Website werbetexterin.de, verbrachte dort einen Tag und eine Nacht und wusste endlich, was ich will. Glücklicherweise wollte mich Simone Laub auch.

 

Dennoch keine leichte Entscheidung: Um bei werbetexterin.de das Texten zu lernen, habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Das lukrative Angebot einer PR-Firma in der Hand, entschied ich mich für eine Texter-Ausbildung auf freiberuflicher Basis bei Simone Laub.
Und habe es nie bereut.

 

 

 

Heute | Endlich angekommen. Langweilig wird's dennoch nicht.

 

Was habe ich geflucht, geheult und gejubelt: Die letzten Jahre waren turbulent, spannend, lehrreich und ja, auch anstrengend. Ein Schreibtalent macht dich noch lange nicht zum Texter.

 

Wie oft habe ich Simone Laub meine Texte freudestrahlend und stolz auf den Schreibtisch gelegt, um einige Minuten später mit einem rotstiftgetränktem Blatt und hängendem Kopf zurück in mein Büro zu dackeln. Aber es hat sich gelohnt.

 

2009 schlug mich Simone Laub zur Ritterin, vom Juniortexter zum Texter. Heute betreue ich Kunden aus vielen unterschiedlichen Bereichen selbstständig. Dabei helfen mir die Erfahrungen, die ich im Zuge meiner vielen Tätigkeiten sammeln durfte. Praktisch: Simone Laub ist nur eine Bürotür weiter, wenn ich einen Rat brauche.

 

Denn klar - ich lerne noch immer jeden Tag dazu. Weil unsere Kunden in so vielen unterschiedlichen, spannenden Branchen arbeiten. Weil jedes neue Projekt auch immer wieder eine neue Herausforderung ist. Und manche Themen für tolle Überraschungen sorgen ...

 

 

 

Sie interessieren sich mehr für Lorbeeren als Lebenswege?

 

Als Texter war und bin ich für viele Klein- und mittelständische Unternehmen tätig, aber auch für Branchenriesen, Werbeagenturen und bekannte Marken.

 

U. a. Peek&Cloppenburg, Mumm Sekt, Swirl, Trotec Group, Deutsche Post, Paulaner, Sheego (Schwab Versand). Zum Teil über die Agenturen GarstenYoung, Graswald&Heiligtag, BEP Werbeagentur.

 

 

 

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