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Sie wollen Texter werden?

Werden Sie wenigstens ein guter Texter. Schlechte gibt's genug.

 

 

Was Text und Texter mit der eierlegenden Wollmilchsau gemeinsam haben ...Keine Berufserfahrung. Nie Verantwortung übernommen. Aber immer gern Tagebuch geschrieben.

 

So sehen die Lebensläufe von vielen Menschen aus, die Texter werden wollen. Und auch werden, denn der Beruf ist nicht geschützt und der Herr ernährt sie doch:

 

Für 2-5 Cent pro Wort mit Kleinunternehmerregelung wird geschrieben, vornehmlich SEO-Texte rund um Produkte, Reiseangebote & Co.

 

Wir nennen sie Contentschrubber, denn sie wissen nicht, was sie tun. Und bedienen einen bizarren Markt:

 

Viele Seitenbetreiber glauben, billige keywordoptimierte Texte zu brauchen, um gefunden zu werden. Fein soweit.

 

 

Nur: Echte Menschen überzeugen Sie doch nicht mit Suchmaschinenoptimierung allein!

 

 


SEO-Texte allein bringen nichts. NICHTS. NULL.

 

Erst wenn Sie Werbetexte erstellen, die sympathisch, individuell, informativ, verkaufsorientiert UND gleichzeitig suchmaschinenoptimiert sind, können Sie den Finder überzeugen, Kunde zu werden.

 

Da solche Texte eine eierlegende Wollmilchsau sein müssen, erfordern sie mehr Weitblick als bis zum
nächsten 2-Cent Wort.

 

Stellen Sie Zusammenhänge her. Halten Sie sich nicht an Phrasen fest (!) und wenn Sie schon suchmaschinenoptimierte Internettexte anbieten wollen – dann machen Sie es richtig: Schauen Sie über den Tellerrand.

 

Auch als Texter könnten Sie dann eine eierlegende Wollmilchsau werden. Die gebratenen Tauben fliegen zwar auch Allround-Textern nicht in den Mund, aber mit der Kleinunternehmerregelung dürfte es vorbei sein ...

 

 

Was glauben Sie, müssen Texter einfach können? Diskutieren Sie mit!



Kommentar von _Anja am 09.08.2011; 09:36:20 Uhr

Kommentar zu Interaktiv / Sie wollen Texter werden?


Ja, ich will Texterin werden.
Bieten Sie Lehrgänge an? (bitte Nachricht an VERTRAULICHEr Email-Account: xxxxx
Danke.
LG
Anja


Kommentar von Simone Laub am 09.08.2011; 09:44:08 Uhr

Lehrgänge


Liebe Anja,

das Angebot ist noch in Arbeit - immerhin wollen mehrere Zielgruppen berücksichtigt sein und wenn wir etwas anbieten, dann richtig!

Ich melde mich gern bei Ihnen per E-Mail, denn zuerst gilt es zu definieren, in welchem Bereich Sie fit werden wollen: Texten ist sooo vielseitig!

Herzliche Grüße,

Simone Laub


Kommentar von _Anett am 07.09.2011; 18:51:38 Uhr

Fluffig-locker-leicht oder ein Gläschen zuviel?


Hallo!

Auch ich habe mir in den Kopf gesetzt, eine Texterin zu werden. Da ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, begebe auch ich mich auf die Suche nach professionellem Lehrmeistern. Solltet Ihr also diesbezueglich was tun, dieses bitte "suchmaschinenoptimiert" anzeigen.

Was ich auf Ihren Seiten zu lesen bekomme, laesst mich schmunzeln, nicken oder den Kopf schuetteln. Hochinteressant und informativ fuer einen Schreiber(neu)ling.

Nun aber zu Ihrer Frage. Ein Texter sollte fehlerfrei und grammatikalisch korrekt schreiben koennen. Dem Ideenreichtum und der Kreativitaet sind keine Grenzen gesetzt und ein eigener Schreibstil sorgt fuer den Wiedererkennungswert.(Mir hat mal jemand gesagt, ich schreibe, als haette; ich ein Glaeschen zu viel. Ich trinke aber keinen Alkohol... Er meinte bestimmt das "fluffiglockerleichte" Schreiben). Wenn es Themenvorgaben gibt, ist Recherche ganz wichtig und was immer wieder auftaucht, mir leider relativ neu war, ist dieses suchmaschinenoptimierte und besucherfreundliche Schreiben. Sollte noch was fehlen - ich lerne gerne dazu :)

Ach ja.... nicht koennen, sondern haben... die grenzenlose Leidenschaft zu texten... :)))

LG, Anett



Kommentar von _Nina am 10.09.2011; 20:41:33 Uhr

Texter müssen Produkte und Dienstleistungen kennen lernen.


Guten Abend liebe Texter,

da mag ich mich jetzt auch mal einmischen!

Ich denke, wichtig ist es sich auf das Thema einzulassen.

Um einen guten Text über die Produkte und Dienstleistungen anderer schreiben zu können, ist es nötig diese Produkte und Dienstleistungen erst einmal kennen zu lernen. Kein Texter kann ein Fachmann auf jedem Gebiet sein und nur mit reinem "Texter-Talent" etwas zu pneumatischen Bohrhämmern oder elektronischen Heizkörperthermostaten schreiben, was Kunden - und vor allem Kundes-Kunden - überzeugt!

Mit grammatikalisch fehlerfreiem Schreiben ist es schon deshalb nicht getan, weil nach meiner Erfahrung die meisten (kleinen oder sogar größeren) Fauxpas dieser Art von den wenigsten Lesern überhaupt bemerkt werden. ;o)
Außerdem kann Grammatik jeder lernen! Das fällt eher unter Fleiß und Gewissenhaftigkeit...



Eigener Schreibstil... Gefragt ist wahrscheinlich eher Anpassungsfähigkeit und Fingerspitzengefühl für das Thema. Ich bezweifle, dass ein Kunde tatsächlich Wert darauf legt den eigenen Stil des Texters in seinem Werbetext erkennen zu können. Wichtiger ist da wohl eine klare Linie innerhalb des Textes/der Texte und zielgruppenorientiertes Schreiben.

Viele Grüße
Nina


Kommentar von _Simone Laub am 10.09.2011; 21:30:03 Uhr

Der Sinn zählt.


Nina, da stimme ich Ihnen unbedingt zu.
Texter zu werden bedeutet auch, das Honorar zu vergessen und die ganze Konzentration in die Erledigung des Auftrags zu stecken.

Deshalb, liebe Anett, ist es nicht nur ein Klischee, sondern auch falsch, dass "dem Ideenreichtum und der Kreativitaet keine Grenzen gesetzt sind" (weshalb verzichten Sie eigentlich auf Umlaute?). Natürlich gibt es Grenzen, z. B. des guten Geschmacks, Grenzen durch spezielle Ziele und Wünsche Ihres Kunden, durch Layouts, Suchmaschinen, durch den Bedarf der Zielgruppen und ihrer Worte oder auch Werte.

Eine Formulierung wie "ein eigener Schreibstil sorgt fuer den Wiedererkennungswert." schreibt sich glatt dahin, aber der Sinn zählt, und der stimmt einfach nicht. Texten ist Auftragsschreiben und keine Bühne für Autoren.

Das macht einen Riesen-Unterschied. Können Sie das nachvollziehen?

Simone Laub


Kommentar von _Anett am 12.09.2011; 19:00:17 Uhr

Kommentar zu Interaktiv / Sie wollen Texter werden?


Hallo,

ich wollte nur kürzlich Gelerntes anbringen. Dies hab ich im Internet recherchiert und es war das Erste, was ich über Texter und texten-wollen zu lesen bekam.

Was ein Texter wirklich alles können muss, wie hochinteressant und tiefschürfend dieser Beruf ist,lerne ich gerade Schritt für Schritt in einer Studiengemeinschaft. Die Dinge, die Sie aufgeführt haben, kann ich aber heut schon nachvollziehen.

Trotzdem, danke für die Schelte. Kritik verstehe ich als Unterstützung, nicht als Abwertung.

Anett


Kommentar von _Milla am 05.10.2011; 19:48:40 Uhr

Praktikum als Texter?


Hallo,
ich bin 14 Jahre alt und würde gern ein zweiwöchiges Schulpraktikum als (Werbe)Texter absolvieren, um einfach mal in den Beruf reinzuschnuppern.
Geht das für die kurze Zeit?
Würde es jemand empfehlen?

LG milla


Kommentar von Simone Laub am 06.10.2011; 10:45:22 Uhr

Kommentar zu: Praktikum als Texter


Hallo Milla,

mein Rat: Versuchen Sie, in eine Werbeagentur zu kommen. Unter sechs Wochen Praktikumsdauer wird das sicher schwierig, aber ein paar Versuche ist es wert.

Für uns bei werbetexterin.de macht es wenig Sinn, Praktikanten anzunehmen. Denn wir springen täglich zwischen Kunden und völlig unterschiedlichen Aufgaben bzw. Inhalten hin und her. Zu sehen gibt es da wenig, denn bei uns spielt sich fast alles in den Köpfen, am PC und am Telefon ab.

Deshalb viel Erfolg, ich hoffe, Sie bekommen Ihre Chance!

Herzliche Grüße,

Simone Laub


Kommentar von Simone Laub am 06.10.2011; 10:56:29 Uhr

Kommentar zu Anetts Bemerkung


Liebe Anett,

schelten wollte ich Sie natürlich nicht. Vielmehr werbe ich um Respekt für das Wort. Wer Texter werden will, muss das Wort lieben, es ernst nehmen in seinen Bedeutungen und Zusammenhängen. Der Texter muss es aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und sich oft genug wieder von einer Formulierung trennen, weil sie falsch verstanden werden kann.

Glatte, wohlklingende Sätze sind oft sinnentleert oder eben unstimmig. Wenn ich Sie dafür sensibilisieren kann, war die Zeit für meine Kommentare nicht verschenkt.

Herzliche Grüße,

Simone Laub


Kommentar von _V.J. am 09.11.2011; 12:53:49 Uhr

Idealismus schön und gut, aber...


Liebes Texter-Team,

das klingt nach einer schönen Welt, die sie da konstruieren und ich wünschte, das würde alles so hinhauen. Tut es, meiner Erfahrung nach zu urteilen, aber nicht. Es gibt zu viele (schlechte) Seiten im Internet, zu viele kleine und mittlere Unternehmen, die sich nicht darüber im Klaren sind, dass gute Texte Geld kosten oder die sich eine gute Bezahlung für einen Texter nicht leisten können oder wollen, weil grundsätzlich vollkommen verkorkste Budget-Vorstellungen im Bereich Web-Marketing herrschen. Leider.

Wo soll das Geld denn herkommen, gerade wenn es um die Bestückung von Shops oder vergleichbarem geht?

Hier gilt wohl leider einmal mehr, dass auch irgendjemand die Drecksarbeit machen muss. Ich bin mit dem Versuch den Menschen zu erklären, dass ein guter Text mehr kostet als 0,2 Euro pro Wort, leider nicht weit gekommen. Dann nehmen sie halt einen anderen, billigen Texter und bestücken ihre Seite mit Schwachsinn... Und ich muss einen Monat mehr überlegen, ob ich es mir leisten kann, Wasser aus der Flasche zu trinken oder der Hahn mal wieder reichen muss.


Kommentar von Simone Laub am 09.11.2011; 13:44:03 Uhr

Idealistische Texter?


Hallo _V.J.,

Idealisten sind wir nicht. Und Shoptexte sind sicher nicht geeignet, um die notwendigen Kröten oder mehr nach Hause zu tragen. Deshalb gehen wir da nur ran, wenn der Kunde uns ganzheitlich denken läßt: Layout plus SEO plus involvierende Inhalte plus ordentliche Programmierung/Umsetzung plus Kommunikation offpage und drumherum. Da hängen wir uns rein und es ist uns tatsächlich fast egal, ob der Blick über den Tellerrand nun adäquat bezahlt wird oder nicht. Weil irgendwann nur noch das gute Ergebnis zählt, die Abverkaufszahlen steigen müssen und der Kunde diese Sprache immer versteht.

"Drecksarbeit", also Texterstellung durch Contentschrubber, muss sicherlich sein, aber wer für zwei Cent pro Wort schreibt, befasst sich auch wirklich nur mit dem Text. Kann kein Webdesign in (lizensiertem) Photoshop, kein Printlayout in InDesign, keine Typografie, keine Strategie, kein Konzept für Flyer oder Broschüren. Kümmert sich nicht um Rechtssicherheit seiner Texte, sieht in Manuskripten keine Verlinkungen vor, liefert keine Titles & Tags. Wofür sollte er also mehr bekommen?

Die Kunden werden nur mehr zahlen, wenn sie gelernt haben, dass sie durch bessere Dienstleister auch mehr verkaufen und umgekehrt. Wenn aber z. B. einfachste Produktbeschreibungen zu machen sind, wird die Argumentation pro Qualität schwierig, das ist klar.

Die Frage ist doch, wie einfach Sie persönlich es sich als Texter machen wollen. Es zwingt Sie ja keiner, ein Dasein als Contentschrubber zu fristen. Sie können lernen, sich verbessern und dann auch definitiv mehr verdienen. Wir trinken jedenfalls, auf was wir Lust haben. Und das ist ideal, nicht idealistisch ;-)

Mit herzlichen Grüßen,

Simone Laub


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