Gute freie Werbetexter erkennen.
Über kreativen Wettbewerb und die wichtigsten Fähigkeiten des Werbetexters.
Dies soll keine Schleichwerbung in eigener Sache sein, sondern faire Bestandsaufnahme und Schützenhilfe.
Einerseits für die Berufseinsteiger, die daran denken selbst Werbetexter zu werden und gleich frei zu arbeiten.
Andererseits für Auftraggeber, die ein Gefühl dafür bekommen wollen, was Texter können müssen.
Gute Werbetexter haben einen wachen Geist.
Sie sind neugierig und vielseitig interessiert. Ihr Wissen ist entsprechend breit angelegt, geht jedoch nur partiell tief.
Optimal, um in die unterschiedlichsten Themen einzusteigen. Kennt ein Texter eine Branche besonders gut, ist er jedoch nicht mehr unbedingt geeignet, für Ihr Unternehmen einen individuellen, eigenständigen und kreativen Auftritt zu entwickeln:
Fachtexter sind oft zu tief drin, um für frische Perspektiven zu sorgen.
Fitness im Denken, gepaart mit Erfahrung.
Die erfahrenen, professionellen Freelancer unserer Zunft (15 Jahre und länger im Job) haben schon viele Broschüren, Websites, Mailings, Kampagnen, Verkaufsförderungsmaßnahmen etc. entwickelt.
Sie können die Projektphasen vom ersten Gespräch bis zur Lieferung des fertigen Ergebnisses im Schlaf aufzählen und wissen, wie sinnvolle kreative Ideen auf schnellstem Wege zu entwickeln sind. Soweit zur Routine der Profis.
Vor allem, und das trennt den Texter vom Werbetexter, hat der Werbetexter Agenturerfahrung. Er hat sich dem kreativen Wettbewerb der Kollegen direkt gestellt und die vielfältigen Sichtweisen von Kundenberatung, Strategie und Marketing kennen gelernt.
Auch für die erfahrensten Texter ist Ihr Unternehmen der unbekannte Faktor.
Selbst für Branchenkenner unter den Textern ist Ihr Unternehmen neu.
Deshalb: Drehen Sie den Spieß wieder um, indem Sie Ihrem Texter Informationen über Ihr Unternehmen und seine Leistungen um die Ohren hauen — sowieso ist Information der beste Weg zu erfolgreicher Werbung ...
Die größten Probleme entstehen immer dann, wenn der Kunde glaubt, dass Werbetexter kein Input von ihm benötigen.
Es ist wichtig, dass Ihr Werbetexter genau hinhört, was Sie als Auftraggeber sagen.
Selektives Hören, also nur wahrzunehmen, was gefällt, wäre oberflächlich und unprofessionell.
Werbetexters Erfahrung betrifft das Wissen um konzeptionelle Wege, strategische Lösungsfindung, kreative Ideen und das ‘Wie’ rund um die Realisierung Ihrer Werbemaßnahme. Erst das ‘Was?’, also Ihre Vorstellungen und die speziellen Themen Ihres Unternehmens, sorgt für individuell wertige Inhalte.
Wer Ihnen hier nicht zuhört, sollte nicht Ihr Werbetexter sein.
Deshalb müssen gute Werbetexter unbedingt recherchieren können:
In den Zeitungsredaktionen gehört Recherchieren zur selbstverständlichen Qualitätssicherung von Informationen und zählt zum Handwerk. Wer das gelernt hat und als Werbetexter auch anwendet, gewinnt für Ihr Unternehmen Sympathien, Interessenten, Kontakte, Kunden, Auftraggeber.
Viele Werbetexter glauben allerdings, was der Auftraggeber an Inhalten bereitstellt, reiche für fundiertes Texten
aus.
Das trifft nur selten zu, denn Werbetexte sind am besten, wenn sie aus unterschiedlichen
Informationsquellen gespeist wurden.
Selbst wenn das Wissen später nicht mehr ‘offen- sichtlich’ ist, trägt der recherchierte Hintergrund im Kopf des Werbetexters dazu bei, sinnvoll zu argumentieren und überzeugend zu texten. Der Text soll GEWINNEN, er muss
also auch gehaltvoll sein. Markige Sprüche allein ziehen nicht mehr!
Deshalb erkennt man erfahrene Werbetexter an ihrer ganzheitlichen Sichtweise. Sie ordnen Information nach ihrem Wert für den potenziellen Kunden — die Relevanz für den Leser steht nahezu bedingungslos im Vordergrund. Wir empfehle einem Auftraggeber lieber, seine Ausrichtung zu verändern als leere Phrasen zu dreschen.
Diese Sicht auf die Dienstleistung Werbetexten hat mit Geld verdienen wenig zu tun.
Werbetexter, die so wenig wie möglich recherchieren, verdienen ihr Geld sicher leichter. Aber wir wollten ja hier über gute Texter reden ...
